Sony könnte Ende diesen Monats das Ende für PlayStation Store auf PS3, PS Vita und PSP ankündigen

Laut einer Quelle von Videospiel-Website TheGamer soll Sony Ende März in einer Bekanntmachung offiziell das Ende des Supports für den PS Store auf PlayStation 3, PlayStation Portable und PlayStation Vita verkünden. Die Frist für PS3 und PSP läuft dann am 2. Juli 2021 ab, die PS Vita wird zumindest noch bis 27. August unterstützt. Danach wird es nicht mehr möglich sein, Spiele oder DLCs digital für diese Plattformen zu kaufen. Gerade für die Varianten dieser Konsolen ohne Laufwerk, wie beispielweise der PSP Go, gibt es dann keinerlei Möglichkeiten mehr dazu, neue Software zu beziehen.

Die PS3 wurde im November 2006 veröffentlicht und verkaufte während ihrer Lebensdauer insgesamt 87 Millionen Einheiten. Die Konsole hat die Produktion vor vier Jahren nach elf erfolgreichen Jahren auf dem Markt und drei unterschiedlichen Hardware-Versionen offiziell eingestellt. Die PSP war ähnlich erfolgreich und verkaufte seit ihrer Veröffentlichung im März 2005 rund 81 Millionen Einheiten. Bekanntlich war die PS Vita hingegen ein ziemlicher Flop: Der zweite Handheld von Sony wurde im Dezember 2011 veröffentlicht und verkaufte sich im Laufe seiner Lebensdauer nur zwischen 10 und 15 Millionen Mal, obwohl viel Leistung in dem Gerät steckte. Wer eine der drei Konsolen besitzt und noch ein bestimmtes Spiel auf der Wunschliste hat, das nur online herunterladbar ist, sollte sich möglichst bald Zeit dafür nehmen. Zweifellos wird der Preis für entsprechende physische Spiele steigen, sobald die Geschäfte nicht mehr existieren.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger