Kurz vor dem Launch steht fest, dass Star Wars: Galactic Racer bei der Kritik richtig gut ankommt. Auf Metacritic steht die PS5 Fassung aktuell bei 88 Punkten, die Xbox Series X|S Version bei 86 und der PC bei 84. Allein für die PS5 sind fast 60 Tests eingegangen, davon fallen 97 Prozent positiv aus, negative Wertungen gibt es bislang keine
Bester Star Wars Titel seit über 20 Jahren
Zuletzt hat ein Star Wars Spiel mit Knights of the Old Republic im Jahr 2003 mehr als 88 Punkte geholt. KOTOR hält mit 94 Punkten bis heute den Rekord der Reihe. Galactic Racer landet damit auf Platz fünf aller Star Wars Games, hinter KOTOR, Jedi Knight: Dark Forces 2, Rogue Leader: Rogue Squadron 2 und Jedi Knight 2: Jedi Outcast. Sämtliche Battlefront Teile und die Jedi Spiele rund um Cal Kestis lässt der Racer hinter sich. Kleiner Fun Fact am Rande. Selbst Das Imperium schlägt zurück kommt auf Metacritic nur auf 82 Punkte.
Eurogamer kürt den Racer zum persönlichen GOTY
Besonders euphorisch fällt der Test von Eurogamer aus. Redakteur Benjamin Schmädig hat rund 25 Stunden gespielt und nennt Galactic Racer für sich das „Spiel des Jahres“. Er zieht sogar Vergleiche zu WipEout 2097, einem seiner absoluten Lieblinge.
Gelobt wird vor allem das Fahrgefühl der vier Fahrzeugklassen. Neben Landspeedern, Speeder Bikes und den aus Episode 1 bekannten Podracern gibt es mit den Skim Speedern eine neue Klasse, die etwas schneller ist und Kurven besonders eng nimmt. Spannend wird es durch das Zusammenspiel der Systeme. Ein normaler Nachbrenner trifft auf den Ramjet, einen extrem starken Turbo, der bei zu langer Nutzung explodiert. Geht etwas kaputt, repariert man per Timing ähnlich dem Active Reload aus Gears of War. Dazu kommen Umwelteinflüsse wie die Hitze auf Jakku, die Kälte auf Ando Prime oder aufgewirbeltes Salz auf Crait, die das eigene Gefährt beeinträchtigen. Mit dem passenden Build lassen sich solche Zustände aber sogar zum eigenen Vorteil nutzen.
Roguelite trifft Arcade Racer
Die Kampagne setzt auf Runs. Als Shade tritt man in der Galactic League gegen den fiesen Ligastar Kestar Bool an, auch Sebulba mischt mit. Jede Tour startet mit einer begrenzten Zahl an Tokens, wer zu oft crasht, verliert eines. Sind alle weg, beginnt die Meisterschaft samt sämtlicher Upgrades von vorn. Nach jedem Rennen wählt man neue Fähigkeiten, kann vorab auf Platzierungen wetten, Sponsoren Aufgaben erfüllen und Zufallsereignisse mitnehmen. Laut Eurogamer sorgt das dafür, dass in jedem Rennen spürbar etwas auf dem Spiel steht. Die Geschichte selbst gewinnt zwar keinen Preis, die Figuren lernt man aber ähnlich wie in Hades nach und nach kennen.
Abseits der Kampagne gibt es Arcade Rennen auf Bestzeit, Szenarien mit festen Piloten sowie Onlinerennen für bis zu zwölf Spieler, bei Podrennen sind es acht. Kritik gibt es im Test nur an einer Stelle. Ein Modus mit frei wählbaren Strecken und Bedingungen fehlt. Wer unterwegs spielen will, kann übrigens auch zum Steam Deck greifen, dort läuft das Spiel allerdings nur mit 30 FPS.
Burnout DNA im Weltall
Hinter dem Projekt steckt das neue britische Studio Fuse Games aus Guildford, in dem ehemalige Entwickler von Burnout und Need for Speed arbeiten. Als Publisher fungiert Secret Mode. Zeitlich ist Galactic Racer nach Episode 6 angesiedelt.
Star Wars: Galactic Racer erscheint am 6. Oktober für PS5, Xbox Series X|S und PC.


