Kollege Gabriel hat sich bereits auf der PS5 durch den neunten Hauptteil der Resident Evil Serie geschlichen und geschossen (den dazugehörigen Test findet ihr hier). Nun haben wir auch genug Zeit in die PC Version gesteckt und möchten kurz auf die technische Stabilität und die Optik eingehen.
So schön war Leon noch nie
Unser Testsystem ist mit einer Geforce RTX 5080, 32 GB DDR4-RAM und einem AMD Ryzen 7 5800x ausgestattet. Dieses Setup reicht für die gewählte Auflösung 3840*2160 gut und hat uns sogar Path Tracing ermöglicht.

Wie auch auf der Konsole merkt man dass die RE Engine hier ihr bislang hübschestes Werk liefert. Insbesondere die Gesichter wirken realistisch und sehr detailliert, was vor allem den Zwischensequenzen zu Gute kommt.

Nachladen gilt nur für Munition
Wir hatten in unserem gesamten Durchlauf ein durchweg stabiles Erlebnis und keine spürbaren Ruckler, Framerateeinbrüche etc.. Wer mit einem etwas älteren System daherkommt, kann sich aber mit DLSS oder FSR, trotzdem auf ein sehr hübsches Gruselerlebnis einstellen. Auch Frame Generation ist möglich, aber macht, wie üblich, nur mit einer Mindestmenge an FPS Sinn. Im Zweifelsfall muss die Auflösung heruntergestellt werden.

Das Optionsmenü bietet zu jeder Grafikeinstellung ein Beispielbild an, an dem man den Effekt des jeweiligen Settings feststellen kann. Zudem wird auch ein grober Verbrauch des VRAMs angegeben, womit man sich an die jeweils besten Einstellungen herantasten kann.

Die Schattenseiten des Lebens
Einzig die manchmal etwas seltsam gerenderten Schatten und die teils sehr künstlich wirkenden Blutspritzer dämpfen das grafische Erlebnis leicht.

Hierbei handelt es sich aber trotz der ausgesprochen großen Blutmengen im Spiel, um eine winzige Kritik in einem ansonsten optisch hervorragenden Spiel.

Wer sich Pathtracing mit dicker Grafikkarte leisten kann, bekommt das mit Abstand hübscheste Resident Evil, dass es je gab. Allen anderen wird aber im Verhältnis zur jeweiligen Hardware ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis geliefert. Und mit den passenden Einstellungen ruckelt auch nichts, was in einem atmosphärisch dichtem Spiel wie Resident Evil gefühlt wichtiger ist, als die höchste Detailstufe oder höchste Auflösung zu wählen.


