Preview: Yoshi and the Mysterious Book – Yoshi wird Enzyklopädie Autor

Nintendo hat uns zu sich eingeladen, um einen Blick auf das kommende Switch 2 Abenteuer des grünen Dinos zu werfen und wir sind dem Ruf gefolgt. Wir durften zwei Kapitel von Yoshi and the Mysterious Book anschauen und wollen euch einen kleinen Einblick in das Gameplay geben.

Enzo die Enzyklopädie ist ein farbenfrohes Bilderbuch

Die Yoshi Insel bekommt unerwarteten Besuch in Form eines sprechenden Buchs namens Enzo. Die neugierigen Yoshis hören seinen Ausführungen zu und beschließen auf seinen Seiten auf Erkundungstour zu gehen. Somit gibt es nach Yoshi’s Story für den altehrwürdigen Nintendo 64 wieder ein Spiel mit Buchseiten als Level. Doch im Gegensatz zu damals ist eure Aufgabe diesmal nicht Früchte zu essen, sondern die Flora und Fauna des Buches zu erkunden und so Enzo zu füllen.

Und das kann man wunderbar gemütlich tun. Es gibt keine Lebensenergie, keine bodenlosen Löcher und zumindest in unserer Preview keine einzige Möglichkeit für ein Game Over. Auch der Grafikstil schreit einem sanft „Alles hier ist entspannt“ ins Ohr. Die Farben bzw. der Grafikstil sind, wie eben in einem Bilderbuch, knuddelig und bunt.

Neugier siegt

Das Gameplay ist auf Erkunden und Ausprobieren ausgelegt. Eure bzw. Yoshis Aufgabe ist es nämlich div. Tiere und Pflanzen auf Enzos Seiten zu entdecken und ihr Verhalten mit- und untereinander herauszufinden. Zum Schluss eines Levels dürft ihr den gefundenen Tieren sogar Namen geben oder ihr akzeptiert Enzos Vorschläge. Im ersten Trailer konnte man bereits Blubborana finden, ein froschähnliches Wesen, dass Seifenblasen erzeugt. Packt Yoshi es sich auf den Rücken und rennt herum entstehen noch mehr davon und können genutzt werden um auf höhere Ebenen im Level zu kommen, um dort Münzen, Sonnenblumen und weitere Möglichkeiten zum Forschen zu entdecken.

Wir haben z.B. eine Pepperoni an ein Blubborana verfüttert, wodurch die Seifenblasen rot wurden, was dafür sorgt, dass eine geplatzte Blase eine Kettenreaktion auslöst und alle Blasen neben sich ebenfalls explodieren lässt. Ein anderes Mal konnten wir mit speziellen Früchten eine Kreatur namens Quakmatz (eine Art Ente) aufpowern. Quakmatz haben die Eigenschaft einen Ton zu singen, wenn man ihnen auf den Kopf springt und dienen Yoshi als Trampolin. Mit der Frucht singen sie umso lauter und schleudern Yoshi wesentlich höher. Solche Kombinationen gilt es zu finden und optimal zu benutzen, um noch mehr Einträge Enzos freizuschalten. Übrigens: Mit Quakmatzen kann man ganze Tonleitern und Lieder spielen, wenn man in der richtigen Reihenfolge draufhüpft.

Fressen, Eier werfen, Stampfattacke, alles dabei

Yoshi selbst hat aber natürlich sein gewohntes Arsenal am Start und wer einen Quakmatz mit der Zunge verschluckt findet über Enzo und Yoshis Reaktion bald heraus, dass die Frösche seifig schmecken. Umso mehr wir gespielt haben, umso mehr wurde auch klar, dass man durch Erkenntnisgewinn in späteren Levels durchaus nochmal backtracken sollte, um noch mehr Einträge in Enzo abzuhaken. Jeder Level hat übrigens auch eine Hauptaufgabe, die ihr aber immer selbst entdecken müsst.

Der Schwierigkeitsgrad war in den spielbaren Kapiteln 1 und 4 beide Male sehr niedrig. Es ist also jetzt schon ziemlich deutlich, dass Yoshi and the Mysterious Book keine Hardcore Plattform Profis als Zielgruppe im Kopf hat. Vielmehr gilt es die gefundenen Elemente geschickt zu verknüpfen, um alles zu finden und dabei entspannt ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert zu bekommen. Wenn Little Mouser (die kleinen Mäuse aus Super Mario World: Yoshi’s Island) euch die Gegenstände und Tiere vom Rücken klauen oder Yoshi nach Chili Genuss wie von der Tarantel gestochen umherrennt, erkennt man bereits jetzt die Liebe zum Detail. Zur Story können wir indes noch wenig sagen, aber Bowser Jr. und Kamek haben sich bereits blicken lassen und wirkten erstaunlich zahm, insbesondere im direkten Vergleich zum momentanen Mario Kinofilm.

Alles in allem hat Nintendo hier ein spaßiges Spiel, das sich aber definitiv eher an die Casual und junge Zielgruppe sowie vor allem Gamern, die entspannt zocken und experimentieren wollen wendet. Der Autor dieser Zeilen gehört ab und an zu letzterer Gruppe und freut sich daher schon auf die Vollversion. Trotzdem hoffen wir, dass sich in späteren Kapiteln auch ein paar Jump’n’Run technische Herausforderungen finden lassen.

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Written by: Steve Brieller

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