Wir hatten auf der Gamescom 2025 endlich die Möglichkeit Resident Evil Requiem anzuspielen. Viel konnten wir noch nicht vom Spiel sehen, aber die spielbare Demo steht der „Beginning Hour“-Demo von Resident Evil 7 oder auch P.T. um sehr wenig nach.
Kein P.T. aber der Ansatz ist vorhanden
Seit Hideo Kojami und sein Team mit P.T. die Welt von Horror Videospielen umgeworfen hat, haben einige kleine und auch große Studios versucht, diesen Ansatz zu kopieren. Capcom hat es mit ihren Teaser Demos zu Resident Evil 7 damals eigentlich recht gut umgesetzt und führt diesen Trend mit der neuesten Demo von Resident Evil Reqiuem fort. Wie auch schon bei der „Beginning Hour“-Demo, ist es nicht sicher, ob dieser Abschnitt überhaupt so in dieser Form in finalen Spiel vorkommen wird.

Ihr findet euch am Anfang der Demo als Grace Ashcroft gefesellt, in der Luft hängend wieder. Die Befreiung findet komplett in einer aufwendig animierten Zwischensequenz statt und danach könnt ihr entweder das Spiel aus der Ego-Perspektive, als auch aus der Third-Person-Ansicht erleben, was im letzten Ableger erst später als Option nachgereicht wurde.

Was die Demo, neben dem unglaublich grotesken Verfolger so interessant macht, sind die unterschiedlichen Löungsansätze. Auch wenn die AI des Monsters, nicht unbedingt an Spiele wie Alien: Isolation herankommt, überzeugt dafür das Sound und Artdesign auf der ganzen Linie. Ihr werdet ständig unter Stress gesetzt und die Momente wo ihr merkt, dass das Monster euch möglicherweise gerade riecht oder hört, sind sehr intensiv gestaltet.

Ihr könnt euch auch über die gesamte Demo hinweg, nicht wehren und seid nur mit einem Feuerzeug ausgestattet. Lichtquellen sind die einzige Schwachstelle des Monsters und dienen euch als Zuflucht. Auch wenn es etwas merkwürdig klingt, aber das Spiel mit Licht und Dunkelheit in dieser Demo, ist hervorragend ausgefallen. Bisher konnten das nur Indies wie Amnesia gut herüberbringen und mit einer Engine wie in Resident Evil Requiem, bleibt es sehr spannend, was die Entweickler noch für fesselende Szenarien im finalen Spiel einbauen werden.

Die vielen Lösungsmöglichkeiten, trotz der wenigen verteilten Items und Zimmer und die Intensität der Demo haben überzeugt. Wir können hier leider noch sehr wenig zum finalen Spiel sagen, aber Fans der Vorgänger, werden wohl schon alleine mit dieser Demo ins Boot geholt werden


