Preview: Pragmata – Hacken und Schießen unter Zeitdruck

Wir konnten Pragmata zum ersten Mal auf der Gamescom 2025 anspielen. Unsere ersten Eindrücke nach guten 30 Minuten mit dem Spiel, findet ihr wie immer hier in der Vorschau.

Pragmata spielt in einer Vision der nahen Zukunft und entführt uns auf den Mond. Nach
einer zufälligen Begegnung an Bord einer Mondforschungsstation, scheinbar ohne Lebenszeichen,
geraten der Raumfahrer Hugh und die Androidin Diana ins Fadenkreuz einer feindlichen KI, mit dem Titel I.D.U.S Intelligent Direction Unification System die die Station kontrolliert. Gestrandet und umzingelt von Feinden können sie nur gemeinsam hoffen zu überleben. Während Hugh und Diana keine andere Wahl haben, als ihre Kräfte für eine Rückkehr zur Erde bündeln, müssen sie sich auf ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten verlassen, um die zahlreichen Hindernisse auf ihrem Weg zu überwinden. Nachdem Diana, Hugh ein wenig verarztet, muss ihr im Gamescom Demo Abschnitt mit beiden zusammen direkt den ersten Gegner bezwingen.

Hacking unter Stress, funktioniert überraschend gut

Das Hacken von Gegner ist nicht zwingend notwendig, versetzt sie aber in einen offenen Status, wodurch sie deutlich mehr Schaden nehmen. Größere Projekte, wie beispielsweise Ubisofts Watch Dogs, haben die Thematik schon einmal aufgegriffen, aber so intensiv und schnell im Kampf integriert, wie in Pragmata, hat es vermutlich noch nie ein Videospiel geschafft. Damit verlagert sich das klassische lösen von Rätseln in Spielen, mitten in den Kampf und erfordert immer wieder ein schnelles Umschalten. Das Waffenarsenal von Hugh kann sich schon in der Demo sehen lassen. Mit einer Shockwave Gun (Shotgun), staggert ihr Gegner und könnt ihnen aus der Nähe, immensen Schaden hinzufügen. Danach bekommt ihr ein Stasis Netz als Waffe serviert, wodurch ihr Gegner doch recht lange in einer Position halten könnt, was euch vor allem das Hacking weniger stressig, gestaltet.

Das Stasis Netz, gibt euch etwas mehr Zeit um Gegner zu Hacken

In der Demo selbst, konnten wir vereinzelte Gegnertypen kennenlernen, die ersten Waffen und auch eine erweiterte Form des Hackings, per Hacking Nodes. Wenn ihr diese in eurer Hackingsequenz mitnehmt, wird die Verteidigung der Gegner temporär reduziert, was den Schaden nochmals deutlich erhöht. Auch wenn beide Eigenheiten der Protagonisten unter einem Hut bringen, etwas stressig sein kann, sind wir sehr schnell in die doch sehr intuitive Steuerung des Spiels hineingekommen. Es bleibt natürlich spannend, wie sich die Beziehung zwischen den beiden im Laufe des Spiels entwickelt und im finalen Spiel dann noch für Upgrades, Waffen und Gegnertypen auf uns warten, aber bisher macht der Titel einen sehr soliden Eindruck, vor allem für eine komplett neue IP.

Beim Erkunden, konnten wir einige kleine Dokumente in der Mondbasis entdecken

Nach dem Bezwingen des finalen Mechbosses am Ende der Demo, gab es noch eine süße Interaktion, zwischen den beiden Protagonisten. Die Demo lässt viele Fragen offen, zeigt aber auf jeden Fall das spielerische Potenzial, hinter dem Projekt.

Pragmata wird 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam erscheinen.

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Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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