Zum Beginn der rund einer Stunde langen gamescom 2026 Demo, verschlägt es uns ins neue Gebiet Norgan im hohen Norden. Statt der grünen und trockenen Landschaften des Hauptspiels gibt es Schnee, Berge, Ruinen und eine wesentlich feindseligere Atmosphäre.Durch die starke optische Abgrenzung, wirkt das Areal gleich vom Beginn an, wie ein sehr eigenständiges Gebiet.
Vor allem beim Erkunden der Welt sind uns hier einige nette Eigenheiten von Norgan untergekommen. Schneestürme können die Sicht massiv einschränken. Eisflächen sind zerstörbar und man kann dadurch Wege oder Fallen freilegen und selbst Lawinen und Eiszapfen, lassen sich gezielt gegen Gegner einsetzen. Die bereits vorab abgekündigten 12 neuen Dungeon-Herausforderungen befinden sich nicht ausschließlich im neuen Gebiet. Sie werden über bereits vorhandene Bereiche des Hauptspiels verteilt und sind an die seit Launch bekannten verschlossenen Türen gekoppelt. Dahinter warten stärkere Gegner und wertvolle Belohnungen. Dark Arisen erweitert damit nicht nur die Karte am Rand, sondern gibt auch dem bereits bekannten Gebiet einen neuen Zweck.

Eine weitere Neuerung sind die sogenannten Spoils. In Norgan findet man Spoils, Gegenstände bzw. Ausrüstung aus vergangenen Konflikten. Sie können anschließend von einem NPC begutachtet und in Relics verwandelt werden. Dafür benötigt man Rift Crystals. Relics können bessere Werte besitzen und teilweise sogar neue Fähigkeiten freischalten. Erinnert natürlich stark an das Cursed-Item-/Purification-Prinzip von Dragon’s Dogma: Dark Arisen, ist aber stärker in die offene Welt eingebaut. Dadurch erkundest du nicht nur wegen einer Quest, sondern weil hinter der nächsten Ruine möglicherweise besseres Equipment steckt.
Der Gefallene Drache ist das große Highlight der Demo
Nach dem vielen Erkunden der neuen Umgebung und ausprobieren der neuen Features, gings zum finalen Boss der Demo. Der gefallene Drache ist kein normaler Drache, sondern ein riesiges untotes Wesen. Besonders interessant ist seine Angriffsmethode: Sein Atem erzeugt bzw. beschwört Untote, wodurch der Kampf schnell zu einem chaotischen Mehrfrontengefecht wird. Selbst nach einem Abschlagen des Kopfes und anderen Gliedmaßen, kämpft der Drache dann noch weiter. Was nach dem Guardian Ape aus Sekiro, eine der groteskeren Videospielboss-Überraschungen der letzten Jahre war. Zusätzlich bereiten die vielen beschworenen Untoten, neben seinen sehr explosiven Angriffe, einen netten Grad an Herausforderung. Nur einen Gegner im Auge zu behalten, wäre natürlich etwas zu langweilig gewesen. Alle Phasen hat uns aber die Demo leider nicht bezwingen lassen, also bleibt es spannend, wie sich der Boss in seiner finalen Form noch verhält.

Paralell dazu gibt es ein paar Änderungen die zusätzlich mit einem kostenlosen Update daher kommen:
Zusätzliche Skill-Slots (Insgesamt jetzt sechs)
Weitere Speicherplätze
Performance-Verbesserungen,
Änderungen rund um Dragon’s Plague
Verbesserungen bei Fast Travel bzw. Portcrystals
Das neue Gebiet verspricht viel Abwechslung, mit neuen Quality of Life Features, spielt sich der Titel weitaus angenehmer und vor allem die Bosskämpfe überzeugen bisher. Dark Arisen wirkt wie eine sehr gut optimierte Complete Edition des Hauptspiels, die nochmals mit einem neuen Gebiet, Features und Dungeons auf viele weitere Abenteuer einlädt.
Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen erscheint am 9. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.


