Preview: Cronos: Lazarus – Der Warden im Rampenlicht

Lazarus erzählt die Vorgeschichte des Wardens, der im Hauptspiel zunächst als mysteriöse Figur auftritt. Spieler übernehmen ihn in seiner früheren Phase als Pathfinder, einem Agenten des Collective. Damit soll erklärt werden, wie aus dem Pathfinder schließlich der Warden wurde und welche Geheimnisse er über das Collective entdeckt hat

Der Pathfinder befindet sich im Ödland und ist vom Collective abgeschnitten. In einem Terminal verfolgt er eine persönliche Mission: Er versucht, eine verlorene Essence wiederzubeleben, deren Existenz er nicht akzeptieren will. Genau diese Mission darf das Collective offenbar niemals entdecken. Damit entsteht ein Konflikt zwischen dem Pathfinder und seiner eigenen Organisation. Je weiter er seine Mission verfolgt, desto mehr scheint er sich vom Collective zu entfernen – und schließlich gegen dessen Interessen zu handeln.

Der bisherige Story-Haken ist die Wiederbelebung der verlorenen Essence. Der offizielle Slogan lautet sinngemäß: Defy the Calling. Bring Her Back. Uns wurde die Person kurz in einer Präsentation gezeigt, aber wir wollen hier natürlich noch nichts spoilern.

Action liegt dieses Mal im Fokus

Das ist neben der Geschichte die größte Neuerung. Während The New Dawn stark auf vorsichtigen Survival-Horror, Ressourcenmanagement und die Auswahl seiner Kämpfe setzt, wird Lazarus wesentlich schneller und aggressiver. Unter anderem, stehen euch folgende neue Fähigkeiten und Waffen zur Verfügung:

  • Teleportation
  • Die Möglichkeit, einen Decoy/Köder zurückzulassen und die damit verbundene Unsichtbarkeit
  • Drohnen
  • Neue Waffen, darunter das Gladius (Semiautomatische Pistole)

Damit spielt sich Lazarus quasi wie der Unterschied zwischen Grace und Leon in Resident Evil Reqiuem. In den beiden Abschnitten die wir spielen konnten, ging es bis auf ein paar kurze Monologe des Wardens mit sich selbst nur um die neuen Fähigkeiten auszutesten. Decoy und Gladius waren hier primär im Fokus. In einem späteren Spielabschnitt aber dann auch die neue Teleportation. Warden ist hier weitaus besser ausgestattet um mit vielen Gegnern auf einmal auszukommen. Vor allem, weil die Kugeln von Gladius gleichzeitig durch mehrere Gegner durchgehen. Zusammen mit dem Decoy, könnt ihr euch laufend viel Raum verschaffen und Gegner in Ruhe an ihren Schwachstellen gezielt treffen.

Einige stärkere Gegner, waren allgemein beispielsweise nur am Rücken verwundbar, wo ihr im Hauptspiel hin und wieder an eure Grenzen gekommen wärt.

Die Rund 20 Minuten an reinem Gameplay waren sehr spannend, aber für Veteranen nicht gerade fordernd. Es bleibt offen, was der DLC für neue Waffen und Gegner auf uns werfen wird. Der Gameplay Ansatz ist definitiv interessant, aber hoffentlich kommt beim DLC nicht der Horror zu kurz. Unseren Test zum Hauptspiel findet ihr hier.

Cronos: Lazarus erscheint im Herbst 2026 für PC, PS5, Xbox Series X|S und erstmals auch Nintendo Switch 2 erscheinen.

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Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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