PC Engine Core Grafx Mini: Eine längst vergessen Konsole kehrt in die Wohnzimmer zurück

Nach Minikonsolen von Nintendo, der Playstation Classic und einer Reihe ähnlicher Geräte stellt Konami neue Hardware für Retrospieler vor. Eine Konsole der vierten Generation – der 16 bit Generation – mit dem Namen PC Engine in Europa und Turbografx 16 in Amerika ist der heutigen Spielerschaft kaum noch ein Begriff, dabei hat sie Nintendo und Sega damals durchaus Konkurrenz gemacht. In Japan kam das von NEC gemeinsam mit Hudson vermarktete Gerät 1987 auf den Markt, die wichtigste Besonderheit waren die relativ guten Grafik- und Audioeigenschaften sowie ein solides Spiele-Lineup.

Ähnlich wie bei den historischen Vorbildern heißt die US-Version Turbografx 16 Mini, während die japanische Ausgabe die Bezeichnung PC Engine Mini trägt. Alle drei Versionen haben eine unterschiedliche Spielebibliothek und sehen außerdem anders aus: Die europäische und japanische Fassungen unterscheiden sich durch die Farbe; in Europa ist sie schwarz, in Japan dagegen hellgrau, die US-Variante deutlich breiter.

Inzwischen ist nicht nur der Release-Termin am 19. März 2020 bekannt, sondern auch alle 50 enthaltene Spiele, von denen 26 bis jetzt Japan exklusiv waren. Vertrieben wird die Konsole exklusiv über Amazon, wer sich das Gerät über den österreichischen Store holen will, wird allerdings enttäuscht werden – in Europa ist der Online-Kauf ausschließlich auf Großbritannien, Italien und Frankreich beschränkt. Dort ist die PC Engine Core Grafx Mini bereits für €109,99 bereits vorbestellbar.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger