Mobile Games machen bereits 51% des gesamten Spielemarkts aus

Die Nachfrage nach Mobile Games ist genauso groß wie es sich viele Unternehmen ausgerechnet haben: Was früher mit Angry Birds und Doodle Jump begonnen hat, hat nun schon die Mehrheit der Spielerschaft an sich gerissen. Seit Anfang 2018 sind bereits 70,3 Milliarden für Handy- und Tabletspiele ausgegeben worden, mehr als die 67,5 Milliarden, die Konsolen und PC zusammen erwirtschaftet haben.

Man muss an dieser Stelle jedoch hervorheben, dass der Anteil der Mobile Games keine signifikanten Prozente von PC und Konsole abzieht – das heißt, dass die beiden Pole nicht in direkter Konkurrenz stehen, ergo gibt niemand seine PlayStation 4 auf um ausschließlich auf dem Smart Phone zu spielen. Der App Markt ist eher ein Zusatzprodukt, der Casual Gamer anspricht, die sich unterwegs durch ein simples Spiel ablenken wollen. Natürlich versucht der Mobilmarkt mit Portierungen beliebter Titel wie Minecraft und Fortnite Fans auf seine Seite zu ziehen, aber aufwendigerer Mehrspielertitel wie Call of Duty und Fifa benötigen weit mehr Rechenleistung als es ein Smart Phone bieten kann. Inzwischen werden deshalb andere Genres abseits von Crafting und Battle Royal-Shooter erforscht: Kartenspiele wie Hearthstone, Strategiespiele wie Fire Emblem und „Katzensammelspiele“ wie Neko Atsume bieten eine Alternative und sind für Leute attraktiv, die ihre Shooter lieber auf PC oder ihr Survival-Game auf Konsole spielen. Der Mobilmarkt wird im Angebot noch vielfältiger werden und Zukunft beständig weiter wachsen, denn Studios wissen, dass ihr Titel auch auf einem Handy laufen könnte, so wird es defintiv einen Port dafür geben – falls nicht von Beginn an gezielt für die Leistung eines Smart Phones entwickelt wird.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger