Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 – Sega vs. Nintendo im umfangreichsten Sportwettbewerb bisher

Inzwischen haben sich die Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen bereits zur handfesten Franchise gemausert, nur 2018 erschien kein Serienableger. Die Formel ist simpel wie immer: Mario und Sonic treten mit ihren Freunden und Feinden gegeneinander in olympischen und nichtolympischen Disziplinen an und versuchen sich gegenseitig die Plätze auf dem Siegertreppchen streitig zu machen. Neben des klassischen Events legt Nintendo vier brandneue obendrauf, die uns in der E3 Demo präsentiert wurden.

Skateboarding: Ähnlich anderen Skating-Simulatoren geht es auch hier darum in kurzer Zeit möglichst viele Tricks für eine hohe Punktezahl auszuführen. Mit dem Joycon springen wir nicht nur an Rampen hoch, sondern halten auch die Balance, wenn wir einen Grind an der Kante ausführen.

Karate: Nicht mit einem Sidescroll-Beat’em Up zu verwechseln, bietet diese Disziplin eine realistischere Herangehensweise an den Kampfsport. Gegen unerfahrene Gegner kann schon eine hoher Tritt reichen um ihn aus dem Ring zu befördern oder ein paar Schläge um ihn TKO zu setzen. Ein Punktesystem zählt hier die Siege der einzelnen Runden zusammen.

Surfen: Obwohl Surfen ein wenig mit Skateboarding vergleichbar ist, muss der Spieler doch mehr Geschick darin beweisen, in dem er überhaupt mal auf die Welle hinaufpaddelt und sich auch an der Spitze hält. Je höherund weiter man springt, desto Punkte erhält man.

Sportklettern: Leider wurde uns diese Sportart nicht in der Demo gezeigt, obwohl sich dahinter wohl jede Menge Potential verbirgt. Möglich wäre das gleichmäßige Drücken der Tasten mit Einbeziehen der Balance auf dem Joycon – bis zum Release wird Nintendo sicher noch mehr verraten.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger