
Stell dir vor du kaufst ein Auto. Nach 5 Jahren sagt der Autohersteller, dass du dein Auto nun nicht mehr verwenden darfst, weil er den Support einstellt. Klingt seltsam oder? – Tja genau so ist es aber mit Videospielen. Aus diesem Grund hat Ondruska Daniel und Vjalicin Aleksej die Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ gestartet.
Die Initiative fordert, Herausgeber, die Videospiele (oder damit zusammenhängende Funktionen und Güter) an Verbraucher in der Europäischen Union verkaufen oder lizenzieren, zu verpflichten, diese Videospiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen. Insbesondere soll die Initiative verhindern, dass Videospiele aus der Ferne abgeschaltet werden, bevor die Möglichkeit geboten wurde, sie ohne Beteiligung der Herausgeber auch weiterhin zu spielen. Kurz gesagt der Herausgeben soll sicher stellen, dass die Spieler das Spiel auch nach einen Einstellen des Supports in einem vernünftigerweise funktionalen (spielbaren) Zustand das Spiel auch spielen können.
Die Initiative hat im Moment (Stand 30.06.25) rund 670.000 Unterschriften der benötigten 1.000.000 und geht noch bis zum 31.07.2025. Diese Bewegung kann als Paradebeispiel genommen werden, was eigentlich mit digitalem Eigentum in Zukunft passieren sollte. Daher ist es umso wichtiger, dass per Gesetz sichergestellt wird, dass der Konsument sein mit Geld erworbenes Recht an einer digitalen Sache nicht einfach so verlieren kann.
Link zum Unterschreiben findet ihr hier


