Dragon Quest Builders 2 E3 Interview: Mehr Fokus auf soziale Interaktion als im Vorgänger

Sandbox und RPG-Mechanik wurden im ersten Teil erstmals zusammengeführt, und nun soll das Sequel die Schwächen des ersten Teils ausbügeln: Dragon Quest Builders 2 spielt 100 Jahre nach dem Prequel und seine Geschichte ist mit Dragon Quest 2 verflochten. Zum Beispiel ist Malroth der Endboss von Dragon Quest 2, findet sich aber nun als Mensch mit Gedächtnisschwund im Spinoff wieder. Er wird ein Companion des Protagonisten, dem Builder, und steht in ständiger Interaktion mit ihm. Dabei kommt es auch oft zu Spannungen, da Malroth selbst die Fähigkeit zum Bauen nicht besitzt. Zudem besitzen die Bewohner eine KI, die nicht sonderlich verständlich ist. Die Entwickler meinen, eine perfekte KI für die NPCs sei nicht so interessant – sie brauchen deine Hilfe und es mache Sapß ihnen bei ihrem Tagesablauf zuzusehen.

Die größte Neuerung ist der kooperative Mehrspielermodus, der im Rahmen der stärkeren Ausrichtung auf soziale Interaktion hervorgehoben wird. Er ist nicht Teil der Hauptgeschichte von Dragon Quest Builders 2, sondern wird als Teil der „Isle of Awakening“ gesondert verfügbar sein. Eine individuelle Insel, auf der man bauen kannst, was immer man will, und Freunde einladen kann, beim Bauen oder Monsterbekämpfen zu helfen; die Insel wird an einem ungewissen Punkt des Einzelspieler-Abenteuers freigeschaltet. Jeder Spieler steuert den Builder-Charakter in seinem eigenen Spiel und kann sein Aussehen anpassen, um einen eigenen Avatar für Mehrspielersitzungen zu erstellen.

Insgesamt wird sich die Kampagne von Dragon Quest Builder 2 aus 50% Action und 50% Bauen zusammensetzen, Dragon Quest-Fans werden Monstertypen und Lieder aus anderen Teilen wiedererkennen und nach dem Ende der Story wird es genug weitere Aufgaben geben, die den Spieler bei der Stange halten. Der erste Teil von Dragon Quest Builders war ein Experiment, doch mit dem Sequel erkennt man wie wichtig die IP Square Enix inzwischen geworden ist.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger