Doom Eternal wird größer – viel größer!

Die Quakecon ist Bethesda ganz eigene Privatshow, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass jede Menge Infos zu Bethesda-Games veröffentlicht werden. Rage 2, Fallout 76 und Quake Chamions sind nur drei der Eisen, die das Entwicklerstudio im Feuer hat. Doch bis jetzt am meisten beworben wurde der neue Teil der Doom-Franchise: Doom Eternal. Neben einem actiongeladenen 17-minütigen Gameplay-Video wurden nebenbei noch viele bahnbrechende Features präsentiert.

Unter anderem soll es jede Menge neue Nahkampfangriffe geben, von denen manche erst ausgeführt werden können, wenn man das neu eingeführte Kontersystem nutzt. Ja, richtig gelesen: Man kann die Schläge der hässlichen Bestien nun blocken und dann zum Gegenschlag mit einer Rüstungsklinge ausholen! Neben doppelt so vielen Gegnertypen (einige von ihnen feiern eine Rückkehr aus Doom 2, zum Beispiel die Pain Elementals oder die Arachnotrons) wie der Vorgänger gibt es passenderweise auch neue Waffen, darunter ein Flammenwerfer, eine tragbare Balliste, einen kombinierbaren Haken (der die Distanz zum Gegner ruckartig verringert), ein überarbeitetes Plasmagewehr und ein riesiges, flammendes Energie-Schwert.

Auch am klassischen Spielekonzept wird sich etwas ändern: Freunden und Online-Bekanntschaften wird es erlaubt direkt als Dämon in euer Spiel einzudringen und euch das Leben doppelt so schwer zu machen. In der Demo wird dem Spieler nur kurz der Begriff INVASION angezeigt und schon betreten zwei Gegenspieler sein Level. Wer sich vor so einer Invasion fürchtet, kann sie manuell im Menü deaktivieren. Größere Dämonen lassen sich ausserdem in kleinere Teile zerschießen und können noch angreifen bis sie komplett hinüber sind; das System dahinter wurde Destructible Demons getauft.

Die Entwickler versprechen zudem DLCs, die die Single-Player Kampagne mit mehr Inhalt erweitern soll. Genaueres ist hierzu noch nicht bekannt, in Wirklichkeit gibt es noch nicht mal ein festgelegtes Release-Datum. Sicher ist nur, dass Doom Eternal zeitgleich für PC, PS4, Xbox One und auch die Nintendo Switch erhältlich sein wird, wobei letztere wohl eine große Speicherkarte benötigen wird.

 

 

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger