Die Top 10 der gruseligsten Pokédex-Einträge aus Pokémon Schwert & Schild

Nicht alle Pokémon sind süß und knuffig wie Pikachu oder Evoli – es gibt im Reich der schon fast 900 Taschenmonster auch einige, die eine sehr düstere Hintergrundgeschichte vorweisen können. Wir präsentieren euch hier zehn der gruseligsten Pokémon, die euch auf euren Abenteuern in Pokémon Schwert & Schild begegnen können:

Galar-Laschoking

Zu Galar-Laschoking ist noch nicht viel bekannt, da es erst mit der Erweiterung „Die Schneelande der Krone“ in die Hauptspiele eingeführt wird. Allerdings hat Nintendo bereits eine Beschreibung dazu abgegeben:

Sie wurden dabei gesichtet, wie sie Beschwörungen murmeln, um miteinander zu kommunizieren. Außerdem scheinen sie rätselhafte Zaubersprüche hervorzubringen, wenn sie im Kampf Attacken einsetzen. Was genau diese Laschoking äußern, konnte bislang noch nicht ganz nachvollzogen werden.

Wie jeder weiß, entwickelt sich ein Flegmon weiter, indem es von einem Muschas gebissen wird. Doch im Falle dieses Laschokings aus der Galar-Region scheint etwas nicht zu stimmen, es wirkt so als wäre das Muschas giftig und hätte die Kontrolle über das Wirtspokémon übernommen.

Gengar

Man sagt, es sei aus Dunkelheit entstanden, um denjenigen, die sich in den Bergen verirrt haben, das Leben zu rauben.

Die Geister-Pokémon der ersten Generation kann man an einer Hand abzählen: Nebulak – Alpollo – Gengar! Doch gerade weil die Auswahl so limitiert war, werden sich viele Veteranen mit Freude an Gengar zurückerinnern, der zu damaliger das ultimative Pokémon vom Typ Geist war.

Zwirrfinst

Es verschluckt Beute im Ganzen mit dem Maul an seinem Bauch, verspeist aber nur ihre Seele. Den Körper spuckt es wieder aus.

Genau wie Gengar ist Zwirrfinst zwei Vorentwicklungen – in diesem Fall Zwirrlicht und Zwirrklop. Doch während Gengar ein Geist ist, der gerne Schabernack treibt, befolgt Zwirrfinst Befehle aus dem Jenseits und seine Ziele sind alles andere als gutartig.

Frosdedje

Es ist aus dem Gram einer Frau entstanden, die auf schneebedeckten Bergen umgekommen ist. Am liebsten isst es gefrorene Seelen.

Nur einen Pokédex-Eintrag hinter Zwirrfinst – mit der Nummer 478 – befindet sich ein weiteres Geist-Pokémon, das aber auch vom Typ Eis ist: Frosdedje besitzt einen äußersten interessanten Ursprung, da es aus dem Tod einer Frau entstanden ist und die Beute nun einfriert, um deren Seelen im Unterschlupf gemütlich zu fressen.

Pumdjinn

Man sagt, der unheimliche Gesang, der nachts aus dem Körper von diesem Pokémon dringt, sei das Wehklagen der Toten aus dem Jenseits.

Man sollte sich von dem verschmitzten Lächeln Pumpdjinns nicht täuschen lassen, denn es ist eine ganz gewiefte Art von Raubtier: In Neumondnächten klopft es an Haustüren, und wer ihm öffnet, wird nie wieder gesehen – nur noch gehört, und zwar aus dem Inneren des Pokémon.

Drifzepeli

Es greift sich Menschen und Pokémon und trägt sie fort. Niemand weiß, wohin.

Drifzepeli wirkt nicht besonders gefährlich, bis man erfährt, dass es sowohl Mensch als auch Pokémon entführt – und das an einen völlig unbekannten Ort. Mehr Aufschluss erhält man erst, wenn man weitere Einträge liest: diese besagen, dass das Pokémon aus den Seelen derer bestehe, die voller Groll gestorben sind.

Hypnomorba

In sternklaren Nächten entführt es angeblich schlafende Kinder aus ihren Betten. Man nennt es auch die „Hexe der Bestrafung“.

Den Titel „Hexe der Bestrafung“ vergibt man nicht leichtfertig, dich Hypnomorba trägt ihn zurecht. Ähnlich wie Pumpdjinn verschafft es sich Zugang zu den Häusern von Menschen und stiehlt den schlafenden Nachwuchs. Zudem dürfte es nicht von der Erde stammen, da das Pokémon eine unerklärliche Verbindung zum Weltraum hat.

Lichtel

Je jünger das Opfer, dem es die Lebensenergie entzieht, desto höher und unheimlicher brennt die Flamme auf seinem Kopf.

Ein Pokémon, vom Typ Geist/Feuer, das aussieht wie eine kleine Kerze, wirkt eigentlich überhaupt nicht erschreckend. Doch Lichtel sollte nicht unterschätzt werden: Es zielt vor vor allem auf jüngere Beute ab, zudem sind seine Weiterentwicklungen Laternecto und Skelabra als Todesboten bekannt und gefürchtet.

Lamellux

Mit blinkenden Sporen lullt es seine Beute in den Schlaf und saugt ihr dann über seine Fingerspitzen die Lebenskraft aus.

Bei Lamellux handelt es sich um eine Fee, allerdings keine von der guten Sorte! Die Opfer dieses pilzköpfigen Pokémons werden zuerst beim Waldspaziergang orientierungslos gemacht, danach eingeschläfert und schlussendlich von seinen tentakelartigen Fingern ausgesaugt.

Paragoni

Es imitiert das Schluchzen eines Menschenkindes, um Erwachsene tief in den Wald zu locken und dafür zu sorgen, dass diese sich verlaufen.

Paragoni (Typ Geist/Pflanze) entstand aus der Seele eines verirrten Kindes, das schließlich im Wald starb, und imitiert nun dessen Schluchzen, um noch mehr Opfer zu fordern. Noch weniger begegnen möchte man der Weiterentwicklung Trombork, ein baumgroßes Pokémon, dass Menschen im Ganzen auffrisst.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger