Die PlayStation 5: Ein erster Blick auf Sony’s neues Konsolenprojekt

In einem Artikel von Wired wurde sie nun zum ersten Mal präsentiert: Sony’s Konsolenprojekt, welches die PS4 ablösen und zurzeit laut Sony noch nicht als PlayStation5 betitelt werden soll, live in Aktion! Die PS5 verfügt über leistungsfähigere Spezifikationen, um den steigenden Grafik- und Speicheranforderungen für Next-Gen-Spiele gerecht zu werden. Dazu dient ein integrierter Solid State Drive (SSD), welcher die Ladezeiten zwischen den Zonen in Spielen und das Rendern von Spieleumgebungen dramatisch beschleunigen kann. Informationen zu den Spezifikationen oder den Hersteller der SSD wurden aber nicht bekannt gegeben. Mark Cerny, der führende Systemarchitekt der PlayStation 5, meinte jedoch, dass die Rohbandbreite die derzeit für PCs verfügbare Bandbreite übersteigen wird. Wired beschreibt die Vorstellung folgendermaßen:

Um dies zu demonstrieren, startet Cerny auf der PS4 Pro Spider-Man, an dem er selbst mit Insomniac Games gearbeitet hat. Auf dem Fernseher steht Spidey in der Mitte eines kleinen Platzes. Cerny drückt eine Taste an der Steuerung und startet einen Bildschirm für die Schnellreise. Als Spidey in Manhattan an einem völlig anderen Ort erscheint, sind 15 Sekunden vergangen. Dann macht Cerny dasselbe auf einem Next-Gen-Devkit, der an einen anderen Fernseher angeschlossen ist. (Das Devkit, eine frühe „Low-Speed“ -Version, ist ohne sichtbare Komponenten in einem großen Silberkasten versteckt.) Was vorher 15 Sekunden dauerte, dauert hier weniger als eine: 0,8 Sekunden, um genau zu sein. Auf der Konsole der nächsten Generation wird die Kamera mit unglaublicher Geschwindigkeit über die Spielewelt fliegen; um dies zu demonstrieren, unterbricht Cerny in regelmäßigen Abständen die Aktion, um zu beweisen, dass die Umgebung auch unterwegs perfekt scharf bleibt.

Spider-Man dient als Testobjekt für die Hardware-Leistung der nächsten Generation.

Auch Audioverbesserungen werden ein großer Fokus sein: Während „Ray Tracing“ hauptsächlich für Grafiken verwendet wird, weist Cerny auch Audiovorteile hin. „Es könnte den Spielern helfen, kleine, subtile Töne zu hören, die beispielsweise von herumschleichenden Feinden kommen. Bei der nächsten Konsole besteht der Traum darin, zu zeigen, wie dramatisch anders ein Audioerlebnis sein kann, wenn wir beträchtliche Mengen an Hardware einsetzen.“, sagte Cerny. Zu den VR-Funktionen von PlayStation 5 gab es keine genaueren Details, soll aber auch einen hohen Stellenwert in der nächsten Konsolengeneration besitzen, was allein schon eine Ankündigung zur Kompatibilität des PSVR-Headset mit der kommenden Konsole beweist.

Sony hält weiterhin an seinem Virtual Reality-Projekt fest.

Wie oben erwähnt, vermeidet es Sony momentan noch, sie als PS5 zu bezeichnen, bevorzugt stattdessen den Ausdruck „Next-Gen-Konsole“, obwohl jedes Vorgängermodell demselben Nummerierungsmuster folgte. Die PlayStation 4 wurde 2013, sieben Jahre nach dem Start der PlayStation 3, veröffentlicht und falls die PlayStation 5 im Jahr 2020 erscheint, wird sie die PS4 ebenfalls nach einer Zeitspanne von sieben Jahre ablösen.

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Written by: Julian Bieder

Retro-Zocker, Gwent-Experte und eifriger Trophäenjäger