Bethesda’s E3 VR Titel und RAGE 2 im Test

Neben den großen Titeln, wie Fallout 76 und Quake Champions, welche Bethesda dieses Jahr angekündigt hat, durften wir auch einige neue VR Titel auf der E3 in L.A. anspielen. Wir geben euch unsere Eindrücke wieder und sagen euch, warum ihr Cyberpilot VR vielleicht nicht mit vollem Magen spielen solltet.

 

Wolfenstein 2 – Cyberpilot VR

Für VR Spieler ist das Leben nicht einfach, denn so oft bringen keine großen Publisher oder Entwickler AAA VR Spiele auf den Markt. Noch zu klein ist die Zielgruppe, meist aufgrund der überteuerten VR Brillen.

Einer der 2 neuen VR Titel von Bethesda, welche wir testen durften war Cyberpilot VR. In dem kleinen Wolfenstein Ableger dürft ihr einen der bekannten Panzerhunde als Pilot besetzen und macht euch auf um gegen die alt bekannten Nazi Horden anzutreten. Hierbei empfiehlt es sich das Spiel im Sitzen zu genießen.

Das Gameplay ist simpel und macht Laune, ihr steuert den Panzerhund und müsst euch durch unzählige Horden Gegner kämpfen. Dabei habt ihr eine Handvoll Waffen zur Auswahl, neben Biss und Sprung Attacken verfügt ihr auch über einen Flammenwerfer, welcher im Einsatz für besonders Spaß sorgt. Auf Dauer wirkt das sinnlose Gemetzel aber eher ernüchternd, denn wirklich Abwechslung hat man beim Spielen nicht bekommen. Wir hoffen, dass bis zum Release noch einiges geschieht, ansonsten kann man hier höchstens von einer netten Ergänzung für Wolfenstein Fans sprechen. Als eigenständiger Titel fehlt der Tiefgang bei weitem.

Jetzt aber mal die wichtige Frage, wie sieht es mit Motion Sickness aus. Leider und zu unserem Bedauern, müsst ihr euch auf eine geballte Ladung bereit machen, demnach gilt hier die goldene Regel, nur in kurzen Zügen genießen und die Spieldauer immer etwas steigern.

Jetzt aber mal zum nächsten Titel:

 

PREY – Typhon Hunter

Passend zum neuen PREY DLC bekommen wir auch eine VR Experience von Bethesda spendiert bei der wir in Morgans Office eine Anomalie untersuchen müssen, dabei treffen wir auf den bekannten roten Recycle Automaten durch welchen wir alle möglichen Gegenstände im Büro jagen müssen, um eine Maschine zu vervollständigen mit welcher wir die Anomalie untersuchen können.

Wenn ihr Prey gespielt habt, wisst ihr bereits, dass natürlich jeglicher Gegenstand im Büro, eine getarnte Mimic sein kann, welche die Jagd nach den richtigen Materialien natürlich als sehr spannend gestaltet. Ihr wandert also durch genanntes Büro und könnt dabei mit den Controllern in den Händen alles anfassen, bewegen und durch die Gegend werfen. Geräte die herumliegen, enthalten interessante Informationen und können meistens sogar auf irgendeine Art und Weise benutzt werden.

Für Fans des Hauptspieles wird hier quasi ein begehbares Museum mit Interaktionsmöglichkeiten geboten. In der Demo kam es nicht zum Kampf mit den Mimics, denn gerade als diese aus allen Richtungen angerannt kamen, war die Demo auch schon wieder zu Ende.

Wir sind also gespannt, ob die Fans hier mit noch mehr Inhalten versorgt werden. Aber der Erste Eindruck war sehr gut.

Jetzt zum letzten Titel, auf den einige von euch sicher gespannt sind, seit dem der Titel kurz vor der E3 geleaked und angekündigt wurde.

 

RAGE 2

Friede, Freude, … Rage. Wir haben die E3 Demo für euch wiederholt anspielen dürfen und werden euch jetzt unsere Eindrücke vermitteln. Aber vorab schaut euch doch mal den Trailer an, denn viele Inhalte genau dessen haben wir anspielen dürfen.

Rage 2 ist ein postapokalyptischer Ego Shooter welcher sich in seinem Grundwesen auf das Kampfsystem spezialisiert und das Gerüst in eine verrückte Open World packt, man könnte also sagen ihr bekommt also eine Mischung aus Doom und Fallout. Wobei sich der Fallout Vergleich rein auf die offene Welt bezieht. Im eigentlichen zielt das Spiel auf den Spaß im Kampf ab und dessen verschiedene Verknüpfungsmöglichkeiten. Es gibt eine leichte Ähnlichkeit zu Bulletstorm.

Im Kampfsystem habt ihr nicht nur Waffen zu eurer Verfügung, sondern dürft auch auf einige Spezialfähigkeiten und Kräfte wie Dashes, Jumps und Warps einsetzen. Was genau da noch alles auf einen zukommt werden weitere Trailer zeigen.

In der Demo selbst konnten wir eine ganze Mission spielen, welche sich in einer Radarstation abspielte. In dieser sollten wir einen Energiekern besorgen, welcher sich aber noch auf einer Raumstation befand. Wie bekommen wir diesen also in die Hände: Ganz einfach. Wir lassen die Station abstürzen und bergen ihn danach. Ihr seht also, dass das Spiel auch auf Humor ausgelegt ist, das merkt man spätestens, wenn man zum Überschreiben der Gravitationsparameter der Station die US- Präsidenten Freigabe benötigt. Kurzum macht ihr euch selbst schnell zum Präsidenten der Vereinigten Staaten und schon erhaltet ihr Zugriff. Mit dem Absturz der Raumstation endete dann auch die Demo.

Während des Spielens schalteten wir nach und nach neue Waffen frei, mit welchen wir nach und nach mehr Gegner ausknipsen konnten. Auch an dieser Stelle sei nochmal gesagt, die Steuerung und das Shooter Gefühl kommt dem von DOOM sehr nahe. Das einzige was wir leider während der Demo vermissten war der Einsatz von Fahrzeugen. Hier hätte uns die Spielmechanik sehr interessiert. Bossfights durften wir leider ebenso wenig testen, hier verspricht der Trailer aber noch einiges.

Ohne RAGE 2 auf Herz und Nieren geprüft zu haben, können wir sagen, dass Shooter Fans hier bestimmt auf ihre Kosten kommen werden. Borderlands Fans könnte die Story imponieren und Multiplayer Fans müssen vorerst vertröstet werden, denn Informationen zum Multiplayer gibt es leider noch keine.

Auf die Zukunft dürfen wir jedenfalls gespannt sein.

 

 

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Written by: Lukas Kopf

Gaming Enthusiast and Playstation Lover

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