Tomb Raider: Definitive Edition PS4 Review

Unser Review zur Definitive Edition von Tomb Raider für Playstation 4

Was ist neu?

Es wurden viele Neuerungen versprochen, ob diese wirklich so gut umgesetzt wurden, verraten wir euch hier.

Grafik Update kann sich sehen lassen

Schon fast ein Jahr ist es her, dass wir Tomb Raider für die PS3 testen durften. Trotzdem sieht die PS4 Neuauflage wirklich überraschend gut aus. Die 60fps Gerüchte können wir fast durchgehend unterschreiben auf der Playstation 4. Lara hat nicht nur ein neues Modell bekommen, sondern auch das gesamte Spiel, läuft um einiges flüssiger und auch die Umgebung sieht einfach umwerfend aus. Die Umgebungstexturen sind bis zu 4x höher aufgelöst als im Vorgänger und das macht sich durchgehend bemerkbar. Auch die einzelnen Charakter Modelle wurden komplett überarbeitet. Auch wenn man wahrscheinlich das beste Gesamtpaket bei der PC Version bekommen kann, überzeugt die PS4 Variante doch enorm für einen Konsolenableger und sollte auch mal von PC Spielern näher unter die Lupe genommen werden.

Cerealkillerz/Definitive PS4

Zusätzliche Bonusinhalte

Grafik alleine ist natürlich nicht alles, also hat man einfach ein paar neue Spielinhalte in die Definitive Edition gepackt, die großteils bisher nur als DLC erhältlich waren. Die Singleplayer Challenges sind vor allem etwas für alle, denen etwas die gerne mehr erkundet hätten und mehr Rätsel lösen wollten. Für Leseratten gibt es zusätzlich digitale Version des Dark Horse Comicbuchs, des Artbooks von Brady Games und der Final Hours Entwicklertagebuch-Videos. Wer sich eine Erstauflage der Definitive Edition schnappt, bekommt zusätzlich eine spezielle Artbook-Verpackung, die bisher unveröffentlichte Konzept-Zeichnungen enthält.

Cerealkillerz/Definitive Edition PS4 2

Fazit

Die Neuauflage von Tomb Raider überzeugt vor allem auf der Playstation 4 mit einer enormen grafischen Steigerung und schönen 60fps, die einen flüssigen Spielablauf ermöglichen. Die Zusatzinhalten können vor allem Spieler reizen, die überlegen ob sie den Titel noch mals auf der PS4 durchspielen sollen. Wir empfehlen auch Besitzern der PS3 oder sogar PC Version, sich zumindest die PS4 Version genauer anzusehen, ihr werdet es nicht bereuen!

8,5

Positiv

+ Enorme grafische Steigerung

+ Zusatzinhalte motivieren zum erneuten durchspielen

+ 60fps ermöglichen flüssigen Spielablauf

Negativ

– KI der Gegner leider immer noch nicht wirklich fordernd

Review zu Tomb Raider (2013):

Nach Tomb Raider: Underworld (2008) endlich wieder ein neues Tomb Raider für die aktuelle Konsolengeneration und PC! Wir konnten das Spiel damals bereits auf der Gamescom 2012 anspielen und haben auch mit den Entwicklern gesprochen, waren also dadurch schon selber sehr gespannt auf diesen Titel! Ob Tomb Raider den großen Erwartungen wirklich gerecht wird zeigen wir euch hier im Test!

 

Story

Lara und ihre Forscherkollegen sind per Schiff auf Expedition und wie soll es sonst sein, geht das ganze schief. Gestrandet und von ihren Freunden getrennt findet sich Lara nach kurzer Zeit auch noch gefangen in einer Höhle wieder. Hier beginnt auch euer Einstieg ins Spiel selbst. Ihr müsst euch aus der Gefangenschaft befreien und einen Weg aus der Höhle finden. Die ersten wichtigen Spielmechaniken werden euch hier sehr einfach erklärt und nach ein bisschen Gegenstände in Brand setzen und Rutscheinlagen durch die Höhle findet ihr euch in einem Wald wieder. Ab jetzt beginnt das eigentliche Spiel und nimmt euch anfangs noch an der Hand um euch alle neuen Fähigkeiten möglichst schnell und einfach zu erklären.

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Die gesamte Spielzeit der Story beträgt 9-12 Stunden+ extra Zeit für alle Sammler die gerne 100% des Spiels erreichen wollen. Neben der wirklich gelungenen Story und den Survival Elementen ist damit die Spielzeit absolut in Ordnung.

Gameplay

Survival, dieses Wort beschreibt eigentlich den großteil des neuen Tomb Raider’s. Ihr müsst die meiste Zeit im Spiel lernen wie ihr mit dieser für die junge Lara neue Situation fertig werdet auf einer Insel gestrandet zu sein und einfach zu überleben. Vorerst beschränkt sich das ganze nur auf Tiere töten und euch Essen zubereiten, was sehr innovativ gelöst wurde und auch richtig spaß macht. Im weiteren Verlauf des Spiels kommen neben den tierischen Gegnerparts auch menschliche Kontrahenten hinzu. Hier müssen wir euch aber vorwarnen, falls man die durchschnittliche Gegner KI in Shootern und Action Spielen als Glühbirne einordnen kann, sind die Gegner in Tomb Raider einen nassen Streichholz gleichzusetzen. Wir empfehlen gleich von Anfang an in der schwersten Stufe zu spielen, ansonsten wirds entweder zu langweilig oder ihr kommt aus dem auslachen der Gegner großteils nicht wirklich raus.

Weiters müssen wir die fehlenden Rätsel in Tomb Raider bemängeln. Bisher war Tomb Raider bekannt für seine guten und abwechslungsreichen Rätsel, doch der neue Teil beschränkt sich auf simples explodieren lassen von Gegenständen, die dann weiters etwas freilegen. Auch in den Nebenquest Gräbern die im Prinzip nur aus Rätseln bestehen die euch zusätzliche Gegenstände in einer Kiste beschaffen sind sehr simpel gehalten.

Grafisch präsentiert sich Tomb Raider völlig in Ordnung aber auch nicht mehr. Gegenüber Konkurrenzspielen fällt auch die etwas unrunde Spiel und Kletterdynamik auf. Mit Cutscene kombinierte Kletterpassagen sind fast schon ohne drücken von Tasten zu bewältigen und andere einfache Bewegungsabläufe oder Kletteraufgaben werden teilweise zum Frustmarathon da Lara anscheinend erst in den kommenden Jahren lernt zu klettern.

Multiplayer

 

Der neueste Ableger von Tomb Raider hat auch einen Multiplayer. Wir haben ein paar Runden in den verschiedenen Modis gezockt und müssen leider sagen, den hätte man sich auch sparen können. Es ist natürlich schon Trend in jedes neue Spiel einen Multiplayer Modus zu integrieren doch den kann man um einiges besser machen. Somit bleibt der Multiplayer ein nettes Gimmick aber leider auch nicht mehr.

Fazit

Das Survivalsetting bringt viel frischen Wind in die Serie und wurde auch sehr gut umgesetzt von Crystal Dynamics, die Story ist auf jedenfall gut gemacht, bringt ausreichend Spielzeit und hält fast durchgehend bei Laune. Die Kritikpunkte sind großteils zu verschmerzen und auch der Multiplayer kann vielleicht für ein paar Runden nach der Story die Spielzeit erweitern.  Von uns gibts trotz der fehlenden fordernden Rätsel und der schlechten Gegner KI eine Kaufempfehlung.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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