Time and Eternity: PS3 Review

Story

Das Spiel beginnt mit der Hochzeit von der Hauptprotagonistin, Toki und ihrem Verlobten Zack, welche plötzlich von einem Assassinen Angriff unterbrochen wird in welchen Zack getötet wird. Dieses Ereignis weckt Toki’s böses Ego alias Towa. Aufgrund verschiedenster Ereignisse kann Toki jetzt zusätzlich durch die Zeit reisen mit dem Ziel das Attentat zu verhindern bevor es überhaupt geschieht.

Zack hingehen landet währendessen im Körper des kleinen knuffigen Drachen Gefährten von Toki namens Drake. Anfangs kann Zack durch Drake’s Körper noch nicht mit Toki kommunizieren und bleibt eher ihr stummer Begleiter auf ihrer Reise, die Assassinen Gilde zu finden.

81hHCeCF5BL._SL1500_Euer Sammelpunkt ist das Zuhause von Toki, wo immer eure Freunde auf euch warten um euch mit Neuigkeiten und neuen Quests zu versorgen. Ihr startet direkt in einer Stadt und könnt dort gleich von Anfang an Unmengen an Nebenquests annehmen welche aber sehr simpel gehalten sind. Die Nebenquests sind besondererweise die einzigen Sequenzen die ohne gesprochene Dialoge auskommen, daher müsst ihr sehr selten im Spiel lesen, außer ihr habt Untertitel aktiviert.

Die Spielzeit beläuft sich je nachdem wie motiviert ihr seid alle Nebenquests zu machen auf über 20 Stunden was eine durchschnittliche Spielzeit für JRPG’s ist.

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Gameplay

Time and Eternity überzeugt stark mit 2 besonderen Punkten. Der erste ist der grandiose Anime Stil des Spiels. Das gesamte Spiel ist von Hand gezeichnet und sieht wirklich sehr gut aus in der netten cel-shading Optik. Sowohl die Cutscenes als auch das normale kämpfen und Gegend erkunden ist gezeichnet und macht Time and Eternity zu einem ganz besonderen JRPG! Langweiles durchdrücken von ewig langen Dialog Wasserfällen bleibt euch auch erspart, der großteil aller Dialoge ist gesprochen außer wie zuvor erwähnt in den Nebenquests.

Der nächste herausragende Punkt von Time and Eternity ist das dynamische Kampfsystem. In unserem Gameplay Video könnt ihr deutlich sehen, dass es kein simples „x“ angreifen,zaubern etc. auswählen ist und warten bis es weitergeht. Ihr seid ähnlich wie in Action RPG’s mitten im Kampf und eure Gegner warten nicht auf eure Aktionen. Ihr könnt jederzeit den gegnerischen Angriffen ausweichen oder selbständig in die Offensive gehen mit Fernkampf (durch Gewehre) Nahkampf mit freischaltbaren Moves oder zaubern. Hier kommen wir auch schon zu einem negativen Punkt. Die Balance zwischen Angriffen und zaubern ist extrem weit auseinander. Zauber machen, auch wenn sie nicht direkt effektiv gegen bestimmte Gegnerklassen sein mögen, immer noch fast 10 mal mehr Schaden als normale Angriffe. Natürlich brauchen sie ein Stück länger zum aufladen und die Hälfte euer Magieleiste, aber diese ist schnell aufgeladen mit normalen Angriffen und die Gegner lassen euch meistens genügend Zeit eure Zauber auszuführen.

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Was uns besonders gefallen hat

Ich muss zugeben, ich bin persönlich kein Fan vom ewigen Dialoge durchlesen. Packende Stories sind schön und gut aber wenn ich den hundertsten Hund auf der Straße ein geschriebenes „Wuff“ in einer Sprechblase abgewinnen muss, wird es dann doch etwas anstregend. Hier überzeugt Time and Eternity mit sehr viel gesprochenen und vor allem teilweise sehr gut gelungenen Dialogen. Nebenbei sind wir begeistert von der Idee endlich ein JRPG geliefert zu bekommen, was durchgehend im gezeichneten Stil spielbar ist. Hut ab dafür und wir freuen uns schon, wenn die Konkurrenz sich hier ein Stückchen abschaut!

Fazit

Time and Eternity hätte wohl das perfekte JRPG werden können und bleibt doch noch ein wunderbares Spiel was man sich ansehen sollte! Die Kampf Balance wird gegen Ende doch immer schlimmer und mindert neben den sehr eintönigen Nebenquests den Spielspaß aber sonst macht das Spiel alles richtig und liefert ein spannendes JRPG für alle Fans von schönen gezeichneten Charakteren,action geladenen Gameplay und gesprochenen Dialogen.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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