Street Fighter V PS4 Review – Halbgare Kost

Capcom beweist mit dem Release von Street Fighter V absolut eindrucksvoll, wie man es nicht machen sollte. Wir haben uns die letzten Tage für euch den neuesten Street Fighter Ableger inklusive der letzten Beta Phasen, näher angesehen und verraten euch, warum ihr aktuell mit dem Kauf noch etwas Geduld haben sollltet.

Server Probleme und die neue Variante von “Free to play”

Fangen wir vielleicht erst mal mit den positiven Aspekten an um das ganze nicht zu sehr ins schlechte Licht zu ziehen. In Sachen Präsentation und Gameplay überzeugt Street Fighter V durchgehend. Die Charaktere spielen sich großartig, das Gameplay ist ein wenig schneller als Street Fighter IV und weniger Combo-lastig, was es vor allem Neueinsteigern etwas leichter machen wird, in die Welt von Street Fighter hineinzukommen. Das schnellere Gameplay, macht bereits der erste Beta wirklich Laune und bietet einiges an potenziell für spannende Runden mit euren Freunden oder auch online. Die Map Designs und Charaktere sind absolut gelungen und bietet auch einiges an Abwechslung hinter den Kulissen, zusammen mit dem sehr guten Soundtrack. Das war es dann aber im Großen und Ganzen mit den positiven Punkten.

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Wer sich nach mehreren Beta-Phasen auf einen fehlerfreien Release gefreut hat, wurde leider bitter enttäuscht. Die ersten Tage nach dem Release war Street Fighter V teilweise komplett unspielbar für einen Großteil der Spieler (vor allem auf der Playstation 4). Da ihr im Offline-Modus so gut wie nichts freischalten könnt und im Prinzip alle Modis dann als Trainings-Modus endet, ist man hier von funktionierenden Servern abhängig. Die Probleme haben sich mittlerweile doch schon um einiges verbessert und übrig bleiben nur noch vereinzelte Lags im Online Modus und leichte Frame-Rate Probleme auf der PC Version. Die Online Probleme haben auch etwas an die Beta Phase erinnert:

Ein weiterer Lichtblick war die Ankündigung von Capcom, dass es keinerlei Street Fighter Ultra/Super/was auch immer Versionen zu V geben würde und man alle Charaktere freischalten könnte. Hier muss man sich aktuell aber leider auch erst mit 16 Charakteren und deren Farbvariationen in den Kostümen zufrieden geben bis im März die ersten DLC’s erscheinen. Wäre prinzipiell nicht allzu schlimm, wenn dann nicht auch noch der Story Modus fehlen würde, der voraussichtlich im Juni als Expansion nachgereicht wird.

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Um das ganze noch Mals zusammenzufassen: Aktuell bekommt ihr für ca. 60€ (PS4) bzw.  40€ (PC) 16 Charaktere, 2-3 Stunden an “Story” und Survival Modus Gameplay und einen (jetzt wieder langsam) einwandfrei laufenden Online Modus. Das neue Modell für die Street Fighter Reihe hätten an sich wirklich gut funktionieren können, aber bei so einem katastrophalen Release und den aufstückeln des gesamten Spiels, können wir aktuell noch keine Empfehlung abgeben. Falls euch der Story Modus und Singleplayer wichtig ist, heißt es wohl bis frühestens Juni warten und falls ihr das komplette Charakter-Line Up nutzen wollt, wird es wohl auch frühestens März werden.

Street Fighter V ist seit dem 16. Februar für Playstation 4 und PC erhältlich.

Fazit

Street Fighter V legt den bisher schlechtesten Launch des Jahres hin und sollte auch in der aktuellen Fassung eher ausgelassen werden. Hardcore Fans können den Titel zwar noch als gutes Trainingslager bzw. verlängerte Beta benutzen, aber für den Rest heißt es wohl noch bis März bzw. Juni zu warten, bis man ein vollwertiges Spiel mit ausreichend Inhalt für sein Geld bekommt.

Wertungsbild 6,5

Positiv

+ Schnelleres Gameplay und Charaktere überzeugen

+ Großartige Präsentation im Bereich Grafik und Sound

Negativ

– Starke Server Probleme sogar noch einige Tage nach dem Launch

– Fehlende Story bzw. Singleplayer Content bis frühestens Juni

– Magere Charakter-Auswahl die mit Pay-to-Win Variation ab März beginnend aufgestockt wird

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

1 Comment Added

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  1. Pingback: Overwatch: Wie ein virtueller Hintern wieder mal das Internet beschäftigt 5. Mai 2016

    […] bereits einige Titel (unter anderem auch Street Fighter V) dem Zensur Wahnsinn der sogennanten „Social Justice Warrior“ (Kurz: SJW) zum Opfer […]

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