Steam Machines: Die Zukunft des PC Gamings

Lange war es ein Gerücht, jetzt hat Valve-Chef Gabe Newell es offiziell gemacht: die Steam Machine – von der Community auch Steam Box genannt – wird Einzug ins Wohnzimmer halten und somit vielleicht die Renaissance des PC-Gamings einleiten.

Steam OS: die logische Weiterführung von Big Picture

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Mit Steam OS enthüllte Valve am vergangenen Dienstag ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das TV-Hersteller sogar kostenlos für ihre kommenden Geräte lizensieren können. So kann man beispielsweise Steam-PC-Spiele auf den großen Wohnzimmerbildschirm streamen. Für die Zukunft sind noch vier weitere Funktionen, unter anderem eine Mediaserver-Fähigkeit, sowie das Teilen von Spielen mit der ganzen Familie, angedacht. Steam OS bietet alle Vorteile, die der PC-Client bereits bietet, vor allem die Unterstützung der Modding Community ist ein wichtiges Hauptaugenmerk. Steam OS ist die logische Weiterführung der Big Picture Funktion des PC-Clients, die das  Experiment wagte, Steam für die Benutzung mit Gamepads auf Fernsehern anzupassen.

Steam-Machine: Die Auferstehung des PC-Gamings?

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Unter der sogenannten Steam Machine versteht Valve nicht, wie ursprünglich vermutet, eine einzige Konsole. Der Konzern bietet ausgewählten Beta-Testern – insgesamt 300, zu denen sich jeder Steam-Nutzer folgendermaßen anmelden kann – eigens produzierte High-End Hardware-Prototypen an. Jedoch spricht Valve von Kooperationen mit verschiedensten Herstellern, die unterschiedlichste Steam-Machines für jeden Zweck und jedes Bedürfnis herstellen sollen. Hierbei können die Hardware-Produzenten verschiedenste Schwerpunkte verfolgen: Leistung, Geräuschlosigkeit, Preis, Größe, etc. Einzige Gemeinsamkeit ist das Steam-OS. Der Preis und der Veröffentlichungstermin stehen auch schon: noch in 2013 will Valve Sony, Microsoft und Nintendo den Krieg ums Wohnzimmer erklären, wobei sich die kompakten Gaming-Systme in einem preislichen Rahmen zwischen 99 -300 $ bewegen sollen, wenn man den Kollegen von Netzwelt.de Glauben schenkt.

Aufrüstbare Konsole

Das Steam-Box Modell von Xi3, das unter dem Namen Piston bereits auf der CES im Jänner in Kooperation mit Valve vorgestellt wurde, wird außerdem aufrüstbar sein. So soll es den Bastlern möglich sein, Arbeitsspeicher, Festplatte und Prozessor auszutauschen. Preislich rangiert die Piston-Konsole allerdings noch weit über der von Valve angesetzten unverbindlichen Preisempfehlung: zwischen 999,99 – 1.649 $ muss der geneigte PC-Konsolero derzeit berappen.

Wird es Valve so gelingen, das am absterbenden Ast hängende Thema PC-Gaming wieder ins Gedächtnis der breiten Gamer-Masse, die größtenteils ins Konsolenlager abgedriftet sind, zu rücken? Es bleibt abzuwarten. Außerdem findet sich auf der Homepage der Steam-Box noch ein dritter Countdown, der in eineinhalb Tagen abläuft. Erst dann wird die Weltöffentlichkeit erfahren, was Valve noch geplant hat.

Was haltet ihr von diesem Schritt? Wäre die Steam-Machine für euch eine Alternative zu Xbox und PlayStation?

Written by: DarkDude von Killerz

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