Silent Hill: Book of Memories PS Vita Review

Story

Ihr erhaltet als eurer selbst erstellter Charakter ein seltsames Buch an eurem Geburtstag von einem unbekannten Absender aus Silent Hill. Howard Blackwood, der Briefträger aus Silent Hill versichert dem Spieler, dass das Buch im Paket für ihn bestimmt war. Ihr öffnet das Buch und findet all eure Erinnerungen niedergeschrieben in dem Buch wieder. Natürlich entscheidet ihr euch ein paar der niedergeschriebenen Erinnerungen zu ändern bevor ihr euch dann in die nächste Szene schläft. Nach dem erwachen findet ihr euch in einem Silent Hill typischen Dungeon in der Gegenwelt wieder. Der Dungeon ist sehr simpel getrennt durch quadratische Räume die alles von Speicherpunkte bis zu jeder Menge Silent Hill Fans bekannten Monstern enthalten können und da trefft ihr auch wieder Blackwood der jetzt einen Shop leitet wo ihr eure Waffen kaufen könnt oder euren Charaktern leveln könnt. Sobald ihr Blackwood gefunden habt stellt er euch der für euch wichtigsten Subsanzt „Erinnerungsessenz“ vor. Er erklärt euch, dass ihr diese sammelt müsst um eure Vergangenheit zu verändern. Nachdem ihr den Dungeon über das letzte Rätsel im Raum beendet habt wacht ihr wieder in der Realität auf. Leider endet ihr wie jede Nacht wieder in einem neuen Dungeon sobald ihr schlafen geht.

Gameplay

Silent Hill: Book of Memories versucht hier fast alles neu zu machen. Das alt bekannte Survival Horror Game ist es leider nicht mehr aber trotz der Tatsache, dass dieser Ableger versucht ein Dungeon-Crawler zu sein macht es zu viele Fehler. Guter Pluspunkt sind auf jedenfall die Gegner. Hier haben wir alle alt bekannten Gegner aus der Silent Hill Reihe von Cancer bis Pyramid Head komplett vertreten und erzeugen teilweise auch den alten Silent Hill Flair. Da man sich immer wieder in dunklen Räumen wieder findet voll mit Fallen und Monstern, manchmal nur mit einer Taschenlampe bewaffnet und auch der Soundtrack wieder, wie immer in Silent Hill gut geworden ist, punktet der Vita Ableger auch mit einer sehr guten Atmosphäre die an alte Silent Hill Zeiten zurückerinnern lässt. Leider wars das auch schon mit den positiven Aspekten zu diesem Spiel, die Räumen in denen man sich wieder findet wiederholen sichen leider viel zu oft und immer wieder nach dem selben Prinzip was das Spiel je mehr man es spielt immer anstregender und langweiliger macht. Da einen auch durchgehend kaum Hilfsmittel wie Munition oder Reparaturkits ausgehen und man an jeder Ecke Waffen findet, werden die Gegnerkämpfe teilweise auch viel zu leicht gemacht dadurch fühlt man sich eigentlich nie beängstigt oder hilflos auch wenn der Raum übergeht von Monstermassen was natürlich die Spannung und den Horror komplett aus dem Spiel nimmt.

Auch die Rätsel wofür Silent Hill bekannt geworden ist sind äußerst simpel gehalten. In jeden Dungeon findet ihr einen Hinweis darauf wie ihr am Ende des Dungeon’s beim Rätsel 5 Figuren anordnen müsst was euch nicht gerade viele Möglichkeiten lässt das Rätsel falsch zu machen. Wirklicht notwendig ist es auch nicht den Hinweis zu finden, da man immer wieder neu versuchen kann die Figuren richtig anzuordnen. Jeder Dungeon enthält auch seine eigene Mission, wo ihr wenn ihr sie erfüllt eine spezielle Waffe oder einen besonderen Gegenstand erhaltet welcher euch im weiteren Verlauf des Spiels sehr hilfreich sein kann was auch relativ simpel gehalten wurde, weil es immer wieder darauf hinausläuft, dass ihr einen bestimmten Gegner im Dungeon finden und töten müsst welche euch sehr wahrscheinlich sowieso über den Weg läuft.

Was uns besonders gefallen hat

Silent Hill: Book of Memories ist zwar kaum mehr ein Survival Horror Game aber dennoch haben sie den sehr guten Soundtrack der Reihe beibehalten und auch alle alt bekannten Monster im Spiel gelassen was jeden Silent Hill Fan auf jedenfall schon mal etwas glücklicher macht. Die durch den Soundtrack aufkommende Atmosphäre kann doch teilweise überzeugen wenn man über die anderen schlechten Punkte hinweg sieht.

Fazit

Silent Hill: Book of Memories ist leider nicht mehr der Survival Horror Titel den man sich wünschen würde und hat auch einige Schnitzer gemacht beim Umstieg zum Dungeon-Crawler. Alt bekannte Gegner und super Soundtrack sind zwar vorhanden aber die schlechten Punkte überwiegen. Das Spiel verläuft zu monoton und verliert sehr schnell an Reiz. Wir können es daher nur bedingt empfehlen als Diablo für unterwegs und zwischendurch reicht es alle mal, aber Survival Horror Suchende sollten wohl eher auf ein anderes Spiel warten.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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