Remember Me: PS3 Review

Story

Das Spiel beginnt als Nilin (Die Hauptprotagonistin, eine Erroristin die in der im Video zu sehenden Anstalt gefangen ist und fast all ihre Erinnerungen ausgelöscht bekommt von der Organisation „Memorize“. Kurz bevor man ihr alle Erinnerungen auslöschen will ruft sie Edge, der Anführer der Erroristen an und hilft ihr zu entkommen. Er erklärt ihr, dass sie ein Errorist ist mit der Gabe, Erinnerungen zu stehlen und auch zu neu anzuordnen. Nachdem Nilin aus der Anstalt entkommen ist, findet sie Tommy, einen ihrer vertrauten Erroristen. Die beiden werden aber sofort von Olga Sedova, einer Kopfgeldjägerin die auf Nilin angesetzt ist attackiert. Nilin schafft es Olga’s Erinnerungen so zu manipulieren, dass sie sich den Erroristen anschließt und Nilin hilft zu ihrer ersten Station in Saint-Michel district zu gelangen.

Die Story zieht euch durch wunderbar durchdachte Abschnitte von Neo-Paris und bietet einiges an Überraschungen, Klettereinlagen, Gegner und Bosskämpfe und auch ein paar Erinnerungs Mixeinlagen innerhalb der ca. 9-10 Stunden Spielzeit.

Remember Me musste schon vorm Release viel Kritik einstecken, weil die Entwickler das Risiko eines weiblichen Hauptcharakters eingegangen sind, doch diese Entscheidung war die richtige Wahl. Nilin hat viel Persönlichkeit und entwickelt sich innerhalb der Story zu einem der wohl interessantesten Charaktere dieses Jahr. Ihre Geschichte ist mitreißend und vor allem die gesamte Darstellung ihrer Mimik und auch ihrer Bewegungsabläufe haben die Entwickler sehr gut hinbekommen.

RememberMe Cerealkillerz Screenshot 1

Schön anzusehen ist die Welt von Remember Me auf jedenfall aber ein kleiner Minuspunkt bleibt doch deutlich erkennbar über das ganze Spiel hinweg. Man kann so gut wie gar nicht mit NPC’s agieren, was die gesamte Welt sehr steril wirken lässt. Ihr könnt euch zwar alles um euch herum genau ansehen aber mit den Leuten etc. interagieren ist leider nicht möglich.

Gameplay

Remember Me besteht natürlich nicht nur aus einer schönen Umgebung inklusive neuen Storyansätze sondern liefert auch ein neues Kampfsystem. Wie ihr im Video gegen Ende sehen könnt, bietet euch Remember Me die Möglichkeit eure Kombos selbst zu konfigurieren. Die verschiedenen Vorgaben beschränken sich auf 2 Buttons, bieten aber 4 verschiedene „Pressens“ die euch einen Boost für Leben,Stärke, Cooldown eurer Spezial Moves oder auch eure Pressen’s Fähigkeiten multiplizieren können. Vor allem bei den Boss-Kämpfen seid ihr darauf angewiesen, viel zwischen den Pressens zu wechseln, außer ihr wollt nach jeden Special Moves 120 Sekunden euren Gegnern ausweichen oder auch darauf spekulieren, dass ihr niemals Schaden nehmen werdet.

RememberMe Screenshot 2

Der Kampf an sich läuft dann eher regulär ab ähnlich wie in Batman: Arkham City oder dem neuen Spider Man könnt ihr ganz einfach mit wenigen Buttons und dem richtigen Timing, euren Gegnern ausweichen und danach eure Kombos weiter chainen. Die Gegner verhalten sich dabei bis auf die Bosse sehr simpel und erlauben euch auch Gegnermassen sehr leicht auszuschalten.

So gut sich das ganze auch anhört, es hat leider seine Schwächen. Die Schauplätze sind sehr vorhersehbar und dadurch werden die Kämpfe immer einfacher und dadurch dann auch sehr eintönig. Die Abläufe sind immer dieselben und nur ein paar Bosse werden euch durch ihre erhöhte Stärke dazu zwingen, mehr Kombos zu verändern.

Was uns besonders gefallen hat

Wir sind sehr froh darüber, dass die Entwickler den mutigen Schritt gegangen sind und eine weibliche Protagonisten gewählt haben für Remember Me. Auch das Kombosystem wirft zwar ein paar Schwächen auf, ist aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die Zukunft in diesem Genre. Die eigenständige Konfigurierung der Kombos bietet wenn man mehr Zeit und Geld investiert, sicherlich ein enormes Potenzial für Spieler und Entwickler.

Fazit

Remember Me liefert eine wunderschöne Welt mit genialen Setting inklusiver einer tollen Grafik und einer interessanten Story. Die Kämpfe können gegen Ende eintönig werden und auch Dialog Fanatiker werden keine Freude haben mit der sterilen Welt von Neo-Paris aber ansonsten gibts von uns mal wieder eine klare Kaufempfehlung!

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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