Pokémon Go’s Co-Op Raids sind der soziale Faktor auf den wir gewartet haben!

Ja, es ist tatsächlich soweit! Co-Op Raids sind nun bei Pokémon Go ein Ding! Ob man nun mit komplett Fremden raided oder mit Familie und Freunde eine private Party gründet, ist einem dabei selbst überlassen.

Zwar können wir noch nicht tauschen oder einen Spieler in PvP fertigmachen, aber es ist schon einmal ein genialer Schritt in die richtige Richtung.

Ob man nun noch immer ein Fan der App ist, oder nicht, muss man doch zugeben, dass Pokémon Go eines der bekanntesten und meist gespielten Spiele der letzten zwölf Monate ist. Niantic’s App nähert sich ihrem ersten Geburtstag und wird im Zuge dessen in den nächsten Wochen die neuen Features implementieren.

Letzte Woche am letzten Tag der E3 hatten wir das Vergnügen, die Änderungen live testen und mit den Entwicklern einen Raid durchmachen zu können.

Nicht nur Raids werden nun über die Arenen möglich sein, sondern auch Pokéstops werden diesen beigefügt. Dies soll es Spielern aus Kuhdörfern, ohne vielen Pokéstops, ermöglichen, genug Items zu bekommen um Freude an dem Spiel zu haben und in besagten Arenen zu kämpfen.

Arenen werden nun nicht mehr so hoch leveln, wie wir es gewöhnt sind, sondern werden sechs permanente Slots für die Mitglieder des Teams haben, die sich gerade im Besitz der Arena befinden, ohne die Slots erst durchs Kämpfen freischalten zu müssen.

Klickt man auf die Arena, sieht man automatisch alle sechs Pokémon auf einmal, um sich so einen besseren Überblick zu verschaffen. Unter diesen darf sich jeweils nur ein Pokémon jeder Art befinden. Es ist also nicht mehr möglich, mehrere Dragorans oder Relaxos im gleichen Gym zu platzieren. Außerdem bekämpft man sie nun nicht mehr in der Reihenfolge von schwächstem bis stärkstem Pokémon, sondern knüpft sich als erstes jenes Pokémon vor, das bereits am längsten in der Arena platziert ist.

In der Übersicht der Arena, sieht man auch ein beziffertes Herz, das als Indikator für die Motivation des Pokémons gilt. Dieser Indikator sinkt sowohl wenn das Pokémon einen Kampf verliert, als auch während der Zeit seines Aufenthaltes in der Arena. Das bedeutet also, dass man nicht mehr einfach sein stärkstes Dragoran in die Arena setzen kann und monatelang die Benefits looten. Je stärker ein Pokémon, desto schneller sinkt seine Motivation.

Dem kann man jedoch auch entgegenwirken. Ist man regelmäßig auf Besuch in seiner Arena, kann man seine oder fremde Pokemón mit Beeren füttern. Diese steigern die Motivation wieder und halten sie stark. Als kleines Extra für’s Motivieren gibt es sogar Sternenstaub!

Ist nun also die Motivation unseres Pokémon auf 0 und wird es im Kampf besiegt, kehrt es zu uns zurück und erst dann erhalten wir die PokéMünzen. Wie bisher hängt deren Anzahl davon ab, wie lange wir die Arena halten konnten.

Und nun kommen wir zu einer meiner Lieblingsneuerungen! Man erhält nun für jede Arena ein Abzeichen! Je mehr man in einer Arena tätig ist, desto höher wird das Level dieses Abzeichens. Je höher dieses Abzeichen wird, desto mehr Erfahrung und Items gibt’s beim nächsten Besuch.

Von Zeit zu Zeit wird sich auf der Arena ein Ei zeigen. Dieses Ei ist mit einem Countdown bestückt, der darauf hinweist, wann es bereit ist, zu schlüpfen. Sobald es schlüpft, verwandelt sich das Ei in einen Raid-Boss mit Timer. Bevor dieser ausläuft, kann man als Truppe von bis zu 20 Spielern diesen sehr staken Boss vernichten. Um an dem Raid teilzunehmen, benötigt man jedoch einen Raid-Pass. So einen kann man sich mindestens einmal am Tag bei der Arena abholen, oder im in-game Store kaufen.

Der Boss, mit dem wir uns bei der E3 angelegt gaben, war ein Relaxo mit knappen 14.000 Punkten. Natürlich wäre dies für einen Spieler unmöglich, doch mit einer Gruppe von 8, wie wir es waren, hat das schon ganz gut geklappt. Als Belohnung bekommt man hier mehrere Items. Unter meinen war eine goldene Himmihbeere, die sich im Anschluss als sehr hilfreich erwies.

Im Anschluss darauf hat man nämlich die Möglichkeit, dieses seltene Pokémon zu fangen. Natürlich nicht mit 14.000 Punkten, sonder z.B. wie in meinem Fall mit 1.200. Je nach Performance im Raid erhält man Premierbälle. In meinem Fall waren es acht Stück, von denen ich lediglich drei Stück, ohne Hilfe von Himmihbeeren, benötigte, um Relaxo zu fangen. Die Kollegen hatten das weniger Glück … 🙂

Übrigens kann man beim Fangen der Raidbosse nicht seine gewöhnlichen Bälle verwenden, also strengt euch beim Raiden lieber an, um eine realistische Chance auf viele Premierbälle zu haben.

Das Raiden war wirklich intensiv und spaßig und gibt Pokémon Go definitiv wieder ein bisschen Kick zurück. Außerdem muss man hier nun nicht mehr die Angst haben, zu weit zurück zu liegen und nie mehr in der Lage sein mit den anderen Spielern aufzuholen.

Ich habe das Niantic Team gefragt, ob die Raidbosse bald die legendären Vögel sein werden, jedoch bekam ich hier nicht mehr als ein verschmitztes Grinsen zurück. Ich kann es mir also schon sehr gut vorstellen, vor allem, da es für die Fleißigen unter uns die Möglichkeit gibt, zu exklusiven Raids eingeladen werden, wenn man an genügend Raids teilnimmt.

Niantic hat mit großer Freunde über ihr erstes offizielles Pokémon Go Event in Chicago, am 22.7. gesprochen, also gehen wir davon aus, dass die Neuerungen bis dahin ausgerollt wurden. Übrigens sind auch bereits Events für Europa in Planung 🙂

Written by: Isabella Adam

Izzy schreibt für ihr Leben gerne, da sie am Tag mindestens 100.000 Worte loswerden muss und sie das ihren Mitmenschen und Hunden Sir Frodo Poopalot und Harley Quinn Pukeypants nicht antun kann. Das Lieblingsgame ist seit Jahren Kingdom Hearts und kann höchstwahrscheinlich nur von einem neuen Kingdom Hearts ersetzt werden.

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