Ni No Kuni: Der Fluch der weißen Königin: 10 Gründe warum es ein Kracher ist!

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Ni No Kuni: Der Fluch der weißen Königin: 10 Gründe warum es ein Kracher ist!


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Anlässlich der Spieleflaute im Juli, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit und schauen uns an, welche Spiele uns dieses Jahr bislang in Erinnerung geblieben sind. Den Anfang macht Ni No Kuni aus dem Hause Namco Bandai Games, denn endlich tauchte wieder einmal ein klassisches JRPG der alten Schule auf der Bildfläche auf. Genre-Fans ging spätestens nach den ersten paar Stunden ein Herz auf und dafür gibt es nicht nur einen Grund, sondern gleich mehrere. Unsere Top 10 Gründe, warum Ni No Kuni in keiner JRPG-Sammlung fehlen darf, lest ihr gleich hier.

[SPOILER] Warnung! Falls ihr das Spiel noch spielen und nicht gespoilert werden wollt, solltet ihr besser nicht weiterlesen.

x) Studio Ghibli -Das Anime-Studio ist bekannt für erzählerische Meisterwerke wie Prinzessin Mononoke, Chirhiros Reise ins Zauberland und viele mehr. Wie sich bei Ni No Kuni herausstellt, hat das Studio allerdings auch ein goldenes Händchen was das Art-, Character- & Level-Design in einem Videospiel angeht. Die Niedlichkeit der Wesen, die hochwertigen Videosequenzen und der Detailreichtum in der Welt sind einfach nur grandios. Nichts wirkt undurchdacht oder fehl am Platz!

x) Oliver - Wieder einmal liegt die Rettung der Welt in den Händen eines anfangs maßlos überfordert wirkenden Helden. Die Wahl des Protagonisten ist zwar nicht der große Wurf - hier hat man sich eher auf eine sichere Bank verlassen. Doch die Entwicklung vom ängstlichen und zurückgezogen Kind zum Anführer einer Rettet die Welt-Truppe ist richtig gut in Szene gesetzt worden. Die Verzweiflung, die Trauer, der Mut und die Hoffnung, die vom kleinen Oli ausgehen, der seien Mutter verloren hat, wird derart gut transportiert, dass man jede Minute mit dem kleinen Recken mitfühlt.

x) Das K-K-K-Kasino - Ein Grund warum zum Beispiel die Final Fantasy-Reihe so erfolgreich war, war die Integration eines leicht zu lernen, aber schwer zu meisternden Minispiels (z.B. das Kartenspiel in FFVIII oder Blitzball in FFX). Ein ähnliches "Minispiel" lies sich Level-5 mit dem Kasino einfallen. Hier könnt ihr Jetons kaufen, und diese an verschieden Spielstätten im Kasino (z.B. Blackjack oder Slot) vervielfachen, aber auch verlieren. Die gewonnen Jetons könnt ihr in weiterer Folge gegen Vertraute, Waffen oder Alchemie-Gegenstände tauschen - eine willkommene und kreative Abwechslung vom Weltretter-Alltag!

x) Das Vertrauten-System - Mit den Pokémon brach der Sammel- und Weiterentwicklungswahn auch in der Videospielwelt aus und dieses Phänomen baute LEVEL-5 gekonnt in Ni No Kuni ein. Schon zu Beginn des Spiels erhaltet ihr euren ersten Vertrauten, der ob seiner Liebheit und der Tatsache, dass er der erste war, sofort einen Weg in euer Herz findet.  In weiterer Folge füttert, sammelt und evolutioniert ihr die treuen Weggefährten - euren Wünschen und Vorstellungen wird bei der Entwicklung der Vertrauen viel Raum gelassen!

x) Alchemie - Was wäre ein Rollenspiel ohne Crafting? Ja genau! Undenkbar, und so überlegteder Entwickler, wie man ein solches System in Ni No Kuni verankern könnte und die Lösung ist fantastisch, aus vielerlei Hinsicht! Ihr erhaltet nach Kämpfen, in den Shops oder an speziellen Orten in der Welt Crafting- bzw. Alchemie-Objekte. Diese könnt ihr allerdings auch im Kampf von Gegnern mopsen, womit ihr beim XP-Grinden auch gleich Gegenstände farmen könnt - da geht wohl jedem JRPG-Fans das Herz auf!

x) Der Tempel der Prüfungen - Wer jetzt denkt, dass mit der Alchemie, dem Vertrauten-System und dem Kasino schon genug Drumherum gebastelt wurde, irrt sich, denn LEVEL-5 setzt mit dem Tempel der Prüfungen noch eines drauf. Dieser Tempel ist nicht nur story-relevant, sondern auch ein Platz, wo ihr so richtig die Sau rauszulassen könnt: In den fordernden Arena-Kämpfen könnt ihr nämlich wertvolle Belohnungen abgreifen. Die besondere Schwierigkeit kommt hier durch die Unterdrückung der Inventargegenstände - ihr könnt euch in den mehrstufigen Kämpfen also nicht mit Proviant heilen oder die Manavorräte auffüllen, wodurch die Kämpfe noch intensiver werden.

x) Spielumfang - Wenn man nur ein wenig die Gegend erkundet, ein wenig XP grindet oder Crafting-Gegenstände farmt und die optionalen Quests erledigt, verfliegt die Zeit wie im Fluge und schwupps... schon ist wieder eine Stunde vorbei. Dank der vielen Nebenbeschäftigungen wird einem einfach nicht langweilig und die Spieldauer steigt schnell über 50 Stunden.

x) Abwechslungsreiche Aufgaben und Quests - Das Aufgabenportfolio eines Rollenspiels entscheidet oft über den Erfolg eines Spiels. Man erinnere sich nur an Dragon Age II, in dem jede Aufgabe - sei es nur sammele Kräuter am Berg - mit einem Blutbad endete (meist in "der" einen Höhle, die mal von Blutmagiern, Banditen oder sonstigem Getier bevölkert wurde). Bei Ni No Kuni haben sich die Entwickler deshalb so einiges einfallen lassen. Ihr erledigt mal ein paar Feinde, die dem Auftraggeber das Leben schwer machen, mal besorgt ihr bestimmte Objekte und ein andere Mal müsst ihr einfach nur einen Gegenstand mit Hilfe von Alchemie herstellen. Das Portfolio ist damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft - klar wiederholen sich Quest-Typen mit der Zeit, aber die Vielfältigkeit ist doch beeindruckend.

x) Eine Story zum Ein- und vor allem Abtauchen -  Noch einmal muss man Studio Ghibli in dieser Top 10 Auflistung hervorheben. Neben dem Art- und Leveldesign ist das Studio wohl auch für die erzählerische Tiefe verantwortlich. Die Story wirkt zu Beginn klar, einfach und vorhersehbar, aber die immer wieder auftauchenden Wendungen lassen euch immer tiefer in die Welt von Ni No Kuni ein- bzw. abtauchen.

x) LEVEL-5 - Was wären all diese tollen Sachen, wenn sie lieblos und fehlerhaft zusammengesetzt worden wären? Klar! Nichts wert und deshalb ist es einfach nur beeindruckend, wie gut es dem Entwickler gelungen ist, diese Mosaikstückchen zu einem solchen Meisterwerk zu vereinen. Die Spieleschmiede sammelte bereits mit White Knight Chronicles Erfahrung am JRPG-Sektor und das machte sich definitiv bezahlt!

Es gäbe noch unzählige weitere Gründe, warum das Spiel ein Kracher ist (z.B. Kampfsystem, Tröpfchen als grandioser Sidekick oder die Verbindung zu Motorville), aber wir mussten uns nunmal für 10 Gründe entscheiden :)

Wenn ihr noch mehr über das JRPG erfahren wollt, solltet ihr einen Blick in unser Review werfen (Zum Review!).

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