Metal Gear Solid V: Ground Zeroes PS4 Review

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes Playstation 4 Testbericht

Hideo Kojima sieht man wieder sehr ungern die Fans von Metal Gear leiden und liefert mal einen ersten Vorgeschmack auf Metal Gear Solid V: Phantom Pain ab in Form von Ground Zeroes. Ob sich die „Demo“ wirklich auszahlt erfahrt ihr wie immer hier im Review.

Story

Die Geschichte von Metal hat schon seit einigen Jahren, die nette Angewohnheit auch Hardcore Fans hin und wieder zum aussteigen zu bringen, deshalb haben wir mal hier als Hilfe die chronologische Aufreihung bisher.

Metal Gear StoryGround Zeroes schließt direkt an die Ereignisse aus Metal Gear Solid: Peace Walker an was für PSP und auch für Playstation 3 in der HD Collection erschienen ist. Einige Charaktere aus Peacewalker werden euch nämlich auch in Ground Zeroes über den Weg laufen. Snake alias Big Boss wird wie immer alleine auf den Weg geschickt um Ricardo Valenciano Libre, besser bekannt als „Chico“ und Paz Ortega Andrade alias „Paz“ aus der Gefangenschaft zu befreien. Wie schon im Vorfeld viel kritisiert wurde, beträgt die Spielzeit von Ground Zeroes nur gute 2 Stunden, aber der Ground Zeroes Story Part inklusive Einführung zu Phantom Pain ist nicht alles was euch im Spiel erwartet. Neben unzähligen wichtigen Tonaufnahmen die ihr sowohl im Hautpspiel, als auch in den Side Missions finden könnt, bietet euch Ground Zeroes noch einen kurzen Überblick über alle Ereignisse die in Peace Walker stattfanden. Metal Gear Veteranen werden sich natürlich nicht mit einem Durchlauf des Hauptparts zufrieden geben. Die unzähligen Side Missions bieten zusätzliche Spielzeit und vor allem einige Herausforderungen um euch auf Phantom Pain vorzubereiten.

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Gameplay

Mit dem ersten „Next-Gen“ Metal Gear, kommen auch einige Gameplay Neuerungen. Der alt bekannte Radar wurde auf den Touchscreen des PS4 Controllers verlegt und liefert euch jetzt etwas genauer Gegnerbilder als die alt bekannten Radarinfos. Eine wichtige Neuerungen ist die Art wie euch Gegner entdecken. Ihr habt ähnlich wie in Splinter Cell einen weißen Bereich, der größer wird, je näher die Gegner daran sind euch zu entdecken. Sobald ihr entdeckt worden seid, habt ihr zusätzlich noch die Chance den Gegner in einer kurzen Slow Motion Phase auszuschalten. Diese Slow Motion Phase verleichtern natürlich etwas das gesamte Spiel, rettet euch aber nicht aus allen Situationen. Auch die alten CQC Moves die Snake drauf hatte, wurde mal wieder erweitert. Ihr könnt jetzt jeden Gegner neben den bekannten festhalten und würgen, einfach verhören, bewusstlos machen, erstechen oder den Gegner dazu bringen die anderen Einheiten zu informieren. Diese neuen Möglichkeiten helfen euch wichtige Infos aus den Gegner herauszukriegen oder die Gegner einfach an einen bestimmten Ort zu locken.

Snake hat in Ground Zeroes anscheinend auch endlich den Führerschein für alles gemacht. Ihr könnt in alle möglichen Fahrzeuge die ihr so findet einsteigen und die Gegend unsicher machen. Wer also keine Lust hat neue Schleichtaktiken zu entwickeln, läuft zum nächsten Panzer und zerstört einfach mal alles was ihm so in den Weg kommt. Natürlich sind die Fahrzeuge teilweise sehr stark bewacht und schwer zum erreichen, aber auf jeden Fall eine nette Erweiterung des Metal Gear Universums. Auch die Entdeckungsgrade wurden etwas erweitert. Ein Panzerfaust Schuss zum Beispiel, verrät der gesamten Basis direkt eure Position und sollte wirklich nur im äußersten Notfall benutzt werden um gegen die diversen Fahrzeuge anzukommen.

Grafik und Soundtrack

Metal Gear Ground Zeroes zeigt schon mal auf was wir uns Ende des Jahres in Phantom Pain freuen können. Grafisch ist der Titel vor allem auf der PS4 einfach nur phänomenal. Die Wettereffekte sind umwerfend und die gesamte Umgebung wurde bis ins letzte Detail hervorragend ausgearbeitet. Auch die jetzt schon riesige Welt von Ground Zeroes bietet unzählige Möglichkeiten euch auf Phantom Pain vorzubereiten. In den Side Missions spielt ihr zwar sehr ähnliche Levelabschnitte, aber wieder in anderen Wettersituationen und Tageszeiten.

Soundtrack technisch stimmt schon der Anfang von Ground Zeroes mit namhaften Künstlern auf ein Metal Gear typisches Sound Erlebnis ein. Die bekannten Sounds aus den Vorgängern wurden natürlich 1:1 übernommen bzw. teilweise in einer upgedateten Form verwendet.

Fazit

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes ist zwar mit wenigen Spielstunden sehr kurz ausgefallen aber bei einem Preis von nicht mal 30€ bekommt ihr ein Metal Gear Erlebnis was für Fans der Serie einfach ein Muss ist. Neueinsteiger in die Welt von Metal Gear, raten wir eher mal ein paar Vorgänger zu spielen bevor sie direkt in die schon etwas unübersichtliche Story einsteigen. Laut Hideo Kojima soll Phantom Pain fast 200 mal größer werden als Ground Zeroes, also dürft ihr euch schon mal auf einen richtigen Must-Have Titel freuen.

8,5

Positiv

+ Top Grafik

+ Gameplay Neuerungen überzeugen durchgehend

+ Phänomenaler Story Einstieg

Negativ

– Spielzeit etwas zu kurz

– Slow Motion Feature vereinfacht etwas das Gameplay

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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