Lost Planet 3: PS3 Review

Lost Planet geht in die dritte Runde und präsentiert sich im Dead Space 3 Style und ohne Co-Op Modus. Ob das gut geht, erfährt ihr wie immer hier bei uns!

Story

Lost Planet 3 spielt auf dem Eisplaneten E.D.N.III.  vor dem ersten Lost Planet. Der junge Jim Peyton (der viel Ähnlichkeit mit Nicolas Cage aufweist) landet auf dem Planeten um für die Firma NEVEC zu arbeiten, indem er Akridenblut, welches nicht nur die einheimischen Lebewesen, sondern den ganzen Planeten durchströmt, sammelt. Das Akridenblut dient auch gleichzeitig als Währung um Waffen zu kaufen, upzugraden und auch um den Mech von Jim aufzurüsten. Richtig gelesen, Lost Planet springt auch auf den Mech Hype auf und macht die mechanischen Begleiter zu einem wichtigen Part des Spiels. Es ist natürlich tragisch, dass in Lost Planet 3 der gute alte Co-Op Modus fehlt, aber dafür bietet Lost Planet 3 zum ersten mal in der Serie eine brauchbare Story. Diese ähnelt zwar sehr stark Dead Space 3, kann aber großteils doch überzeugen.

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Die Spielzeit beträgt ca. 10-15 Stunden je nachdem wie euer Spielstil ist und ihr mit der Steuerung und dem Gameplay klar kommt was natürlich für einen Shooter eine ordentliche Spielzeit ist.

Gameplay

Aufträge organisieren,Monster abschlachten und Belohnung abholen. Lost Planet 3 hält sich, wenn es ums Gameplay geht sehr simpel. Die Ausführung ist natürlich einwandfrei umgesetzt und kann mit der Konkurrenz auf jedenfall mithalten, doch die Vielfalt der Gegner und der Aufträge hält sich sehr stark in Grenzen. Auch die Möglichkeiten in der Waffenauswahl und sonstigen Upgrademöglichkeiten sind in Lost Planet 3 sehr beschränkt, was dem Spiel leider sehr viel an Potenzial nimmt.

Euer Mech bringt dann wieder etwas frische ins Gameplay mit rein, doch ist leider auch wieder nur beschränkt einsetzbar. Ihr werdet in den meisten Aufträgen mit euren Mech an die Missionsstelle brav hingelotst, müsst aber dort erst wieder aussteigen und alles händisch richten. Die meiste Zeit im Spiel agiert euer Mech eher als Notfallzuflucht, falls euch die Gegnermassen zu viel werden, oder ihr einfach keine lust habt eure gesamte Munition zu verballern.

Positiv hervorheben kann man auf jedenfall das handling der Waffen und die Kämpfe an sich. Hier macht Lost Planet 3 alles richtig und bietet ordentliche Ballereinlagen. Das Gesamtbild wird leider wieder runtergezogen durch die fehlende Waffen und Gegnerviefalt. Auch euer Mech verfügt teilweise über kaum interessante Angriffsmöglichkeiten, die euch motivieren würden sie gegen die Akriden einzusetzen.

Soundtrack

Ein nettes Argument für den Mech bietet der Soundtrack des Spiels. Ihr bekommt im laufe des Spiels, von euren lieben Frau eine Tracklist serviert die ihr während ihr im Mech durch die eisigen Einöden wandert anhören könnt. Hier sind einige nette Stücke dabei die, die Umgebung sehr gut untermalen und eine wunderbare Atmosphäre schaffen. Weiters empfehlen wir an dieser Stelle eher im englischen Originalton zu spielen, da in der deutschen Fassung einige Audioschnitzer sind in den Cut-Scenes.

Fazit

Lost Planet 3 liefert zwar als erster Teil der Reihe eine ordentliche Story ab und kann großteils eine ordentliche Atmosphäre erzeugen, aber verschenkt leider viel zu viel Potenzial wegen immer wieder auftauchenden Fehlern im Gameplay. Kurz gefasst ist Lost Planet 3 ein Dead Space 3 und statt Horror gibts Mechs und nervige Akridengesellen serviert. Fans der Serie können auf jedenfall zugreifen aber Neueinsteigern empfehlen wir eher einen großen Bogen um Lost Planet 3 zu machen.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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