Lethal VR PlayStation VR Review – Ein Schuss in den Ofen

Lethal VR schafft es nach einem erfolgreichen PC Launch für HTC Vive auch auf die PlayStation 4. Wie sich der virtuelle Schießstand für PlayStation VR schlägt, könnt ihr hier im Test nachlesen.

Schlechte PS VR Umsetzung

Virtual Reality ist die perfekte Plattform für virtuelle Schießstände, nur waren die Vertreter dafür auf der PlayStation VR bisher nicht wirklich vorhanden. Auf der HTC Vive konnte sich Lethal VR bereits einen Namen machen und bot trotz fehlender Story, immer noch genug fordernde Challenges und ein gelungenes Tracking. Bei der PS VR Version, sieht es hier leider um ein großes Stück schlechter aus. Nicht nur der reduzierte Blickwinkel macht dem Spiel zu schaffen, sondern auch das fehlende nach justieren der Kalibrierung innerhalb des Spiels. Durch die hektischen Bewegungen, die man teilweise bei dem Titel an den Tag legen muss, kann es schon mal passieren, dass die Optik leicht verrutscht und ein richten, einen Neustart des Spiels benötigt. Wenn es dann einmal halbwegs einwandfrei läuft, sind die diversen Challenges dann auch wieder schnell vorbei. Es gibt zwar hin und wieder ein paar Änderungen, aber im Kern bleiben die Aufgaben relativ ident.

Ansonsten bietet der Titel wie bereits bei der HTC Vive Version jede Menge Zielscheiben und relativ abwechlungsreiche Aufgaben. Ihr startet mit einzelnen Pistolen und Messern, arbeitet euch aber mit der Zeit auf Uzis in beiden Händen und sogar nette Easter Eggs, wie die Golden Gun aus James Bond für den N64 hinauf. Außer den 30 Action Challenges, fehlt es bei Lethal VR dann aber dann doch an wirklichen Inhalt. Ihr habt keinerlei Ziele oder Story hinter den diversen Aufgaben. Wirklich interessant bleibt nur die Mechanik hinter den Challenges im späteren Spielverlauf. Wie erwähnt, fordert euch das Spiel immer mehr und liefert euch neue Wege und Waffen um die Ziele in einer gewissen Zeit auszuschalten. Wenn das Tracking hier ein Stück besser funktionieren würde, könnte es um einiges mehr Spaß machen. In der PS VR Fassung, ist man leider eher damit beschäftigt, sich nicht zu viel zu bewegen um nicht außerhalb des Sensorbereichs zu enden.

Fazit

Lethal VR ist ein wirklich kurzer Spaß für Fans von Schießständen und lässt leider nochmals ein großes Stück nach auf der PlayStation VR, durch das limitierte Tracking. Falls ihr euch mit ständigen neu-kalibrieren und 30 relativ ähnlichen Challenges anfreunden könnt, werdet ihr zumindest für kurze Zeit Spaß mit Lethal VR haben. Die schlechte Umsetzung für die PlayStation VR, macht es schwer den Titel wirklich zu empfehlen.

Positiv

+ Nette Easter Eggs für Shooter Fans

+ Fordernde Challenges

Negativ

– Keinerlei Inhalte außer die 30 Challenges

– Schlechte PS VR Umsetzung

– Kurzer Spielspaß

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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