The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Die ersten Stunden mit dem Nintendo Switch Launch-Titel

Nach unseren ersten Eindrücken zur Nintendo Switch verraten wir euch natürlich auch, wie sehr uns bisher The Legend of Zelda: Breath of the Wild überzeugen konnte und was euch alles so ab den 3. März erwarten wird.

So viel zu tun und so wenig Zeit

Auf die ersten Stunden des Spiels sind wir ja bereits damals in unserer Vorschau von der E3 2016 eingegangen, aber was erwartet euch danach? Es ist relativ schwer hier Spoiler-frei zu bleiben, aber wir können euch aktuell schon mal versichern, dass hier einiges an unterhaltsamer Spielzeit auf euch zukommen wird. Bevor ihr auf die wirklich offene Karte losgelassen werdet zwingt euch das Spiel erstmal die Grund-Fertigkeiten von Link kennenzulernen. Ein weiterkommen ohne das abschließen der ersten Dungeons ist daher nicht möglich, aber bereits hier warten einige Gebiete, Gegner und versteckte Gegenstände die ihr entdecken könnt. Sobald ihr quasi das „Grundtraining“ dann hinter euch habt, bekommt ihr diverse Hauptaufgaben zugewiesen und seid ab diesen Zeitpunkt frei um euch euren eigenen Weg durch das Abenteuer von Breath of the Wild zu machen. Der Titel hält sehr viele Eigenheiten der Serie aufrecht und trotz vielen Hinweisen und einen angenehmen Einstieg, nimmt euch das Spiel sehr selten an der Hand und lässt euch so gut wie alles für euch selbst entdecken, was auch den Charme der Serie ausmacht. Ihr werdet zwar für Unachtsamkeiten oder unüberlegtes handeln sehr schnell bestraft, aber trotzdem lassen sich so ziemlich alle Aufgaben mit der richtigen Herangehensweise leicht lösen. Wir konnten in den ersten zwei Tagen an denen wir den Titel aktuell spielen ein gutes Drittel der Karte erkunden, wobei wir hier relativ wenig Zeit mit den einzelnen NPCs und deren teilweise wirklich gelungenen Aufgaben verbracht haben. Ähnlich wie in den Elder Scrolls Ablegern, kann euch einfach ein Passant über den Weg laufen oder auch am Straßenrand begegnen und mit einer amüsanten oder aufregenden Aufgabe überraschen. Die Möglichkeiten und der Umfang des Spiels wirken auch nach guten 10 Stunden Spielzeit immer noch grenzenlos.

Legend of Zelda: Breath of the Wild Switch Screenshot 1

Klassisches Gameplay mit neuen Feinheiten

Breath of the Wild behält auch in Sachen Gameplay sehr viel von den Vorgängern bei, bringt aber auch sehr viel interessante Neuerungen. Pferde kämpfen zwar etwas mit euren Richtungseingaben und haben leichte Abneigungen gegen Bereiche um Bäume und Felswänden, lassen sich aber ansonsten ganz nett steuern. Auch der Umfang an den Inventar-Funktionen und Fähigkeiten kann am Anfang etwas überfordernd sein, aber man kommt relativ schnell damit zurecht. Das Pacing wurde hier von den Entwicklern sehr gut gewählt und lässt euch mit den voranschreiten in der Geschichte immer mehr an neuen Fähigkeiten und Gameplay-Mechaniken erlernen. Die ohnehin schon sehr umfangreichen Mechaniken, werden dann nochmals um unzählige Waffen, Ausrüstungen und Gegenstände die ihr teilweise sogar selbst produzieren könnt erweitert. Das sammeln von Materialien und kochen wirkt bereits in den ersten Stunden um einiges sinnvoller und durchdachter als in vielen anderen Open World-Titeln die man aktuell am Markt findet. Rezepte müssen selbst erarbeitet werden durch ausprobieren und wie auch bei den diversen Wettereffekten, reagiert Link nicht immer sehr positiv auf die Gerichte die ihr ihn vorsetzt. Generell wirken alle Aspekte des Inventars und die einzelnen Kampf-Mechaniken sehr durchdacht. Durch den Umfang ist die Steuerung zwar wie zuvor erwähnt anfangs etwas überwältigend, aber ihr werdet Schritt für Schritt damit vertraut gemacht.

Legend of Zelda Huhn

Durch die Tatsache, dass eure Gegenstände laufend kaputt werden, ist anfangs die Limitierung eures Inventars sehr lästig. Im späteren Spielverlauf gibt es aber dann zum Glück Möglichkeiten um euer Inventar zu erweitern, was das sammeln von quasi Ersatzwaffen um einiges angenehmer macht. Um den Gameplay-Bereich unserer Preview abzuschließen bleibt auch hier zu sagen, dass der Titel auch nach den ersten Stunden immer noch einiges an Vielfalt und Überraschungen liefert.

Grafik und Performance

Wie auch in unserem Switch-Ersteindruck erwähnt, bekommt ihr unterwegs mit dem Gerät die wohl bisher beste Performance am Markt. Auch nach einigen Stunden Breath of the Wild hält der Akku und das Gerät wird auch nicht übermäßig heiß. Leider überzeugen beide noch nicht ganz in der stationären-Form am Fernseher. Von Screen Tearing über Framerate-Einbrüche kämpft die Switch hier etwas mit der Darstellung in 1080p am Fernseher. Es erreicht zwar nie ein Level wo man von unspielbar reden könnte, aber gerade die wiederholenden Framerate-Probleme sind in der aktuellen Konsolen-Generation eher ungern gesehen. Wer hier eine solide Performance haben will, muss wohl auf den Display der Switch zurückgreifen. Die aufgenommenen Screenshots von uns wurden großteils mit der Share-Funktion über die diversen Controller der Nintendo Switch gemacht. Capture-Hardware lässt sich wie auch bereits bei der Wii U ohne Probleme mit der Switch verwenden.

Screenshot Legend of Zelda Pferd

Fazit

Die ersten Stunden mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild sind bisher sehr positiv ausgefallen und bis auf kleinere technische Schnitzer liefert der Titel eine ausgezeichnete Leistung für einen Launch-Titel. Unser finales Review inklusive Wertung findet ihr spätestens zum Release des Spiels am 3. März hier bei uns online.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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