Killer Instinct Season 2: Xbox One Review

Killer Instinct geht mit der Season 2 in die nächste Runde. Mit der Übernahme der Entwicklung durch Iron Galaxy, die bereits für viele Capcom Remakes von Street Fighter 3 und co. zuständig waren, vom originalen Entwicklungsstudio: Double Helix, welches von Amazon gekauft wurde, ist man natürlich auf die Änderungen in Season 2 gespannt. Wir haben uns für euch die neuen Charaktere und Features im Detail angesehen.

Das Team von Iron Galaxy hat hier einen guten Weg gefunden, die alten Fans nicht zu verärgern und trotzdem einige Neuerungen einzubauen. Season 2 fühlt sich kurz gefasst wie eine Mischung aus einer einfachen Erweiterung und einem vowertigen Nachfolger an, was eigentlich die meisten Beat ‚em up Entwickler in letzter Zeit abliefern.

Neues User Interface

Season 1 war eher auf die Spieler Potraits und ein dazu passendes brutales Design zugeschnitten. Season 2 serviert euch alle Modis auf einem Blick, was das ganze etwas übersichtlicher macht. Die einzelnen Unterpunkte sind eher schlicht gehalten und verbrauchen wenig Platz auf dem Screen. Die meist gespielten Modis, werden euch jetzt am Anfang der Modi Liste angezeigt. Die langen Ladezeiten für die Charaker-Vorschau wurde damit leider noch nicht behoben. Gerade beim wechseln zwischen den einzelnen Charakteren und deren Farbvariationen, dauert es ein wenig bis das fertige Potrait geladen ist, aber die Ladezeiten sind erträglich.

Neue Charakter bringen mehr Gameplay Vielfalt

Mit den neuen Charakteren die Season 2 bringt, kommen auch einige kleine Gameplay Feinheiten mit ins Spiel. Man kann jetzt auch in der Luft Combo Breaker und Counter Breaker durchführen, was es etwas leichter macht juggle Combos zu unterbrechen. So ziemlich alle Combos können damit jetzt unterbrochen werden. Weiters wurde das Feature „hit-stop“ überarbeitet. Als Ergebnis für Spieler heißt es im Endeffekt, dass nach jedem verbundenen Move, die Zeit etwas länger einfriert. Für Combo Breaker ist das ganze sehr praktisch, aber es lässt die Kämpfe und Combos dann ein wenig unspektakulärer aussehen. Neben den neuen Charakteren, sind das die großen Änderungen in Season 2.

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In unserem Gameplay Video, bekommt ihr einen guten Überblick über alle bisherigen Charaktere von Season 2. Wir haben teilweise gegen die CPU von Season 1 gespielt um euch alle Charaktere in einem Clip näher zu bringen. Die Charaktere wo man wirklich den Schriftzug der neuen Entwickler bemerkt, sind TJ und Riptor. Die Combos wirken hier eher, wie man sie von Street Fighter und co. kennt, langsam und präzise. Riptor und Cinder werden generell oldschool Killer Instinct Fans bekannt sein.

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Als letzte Neuerung bietet Season 2 noch ein übearbeites XP System. In Season One noch „KP“ genannt, übernehmen jetzt die XP eure Erfahrungspunkte die ihr mit den einzelnen Charakteren sammelt. Mit höherem Level, erhaltet ihr neue Kostüme und Accessories für eure Charaktere. Man kann natürlich auch die Ultra Edition kaufen, wo man so ziemlich alle Kostüme, Charaktere und Boni mit dabei hat.

Fazit

Das neue Entwickler Team hat in Killer Instinct: Season 2 ein paar wirklich gute Neuerungen in Sachen Gameplay gebracht und auch die neuen Charaktere, gut in den bisherigen Roster integriert. Zum bemängeln gibt es eigentlich nur, die immer noch zu langen Ladezeiten bei der Charakter Vorschau und den optischen Nachteil durch die Combo Anpassungen.

Wertungsbild 8,5

Positiv

+ Neue Charakter gut balanced

+ Neue Möglichkeiten um Combos zu unterbrechen

+ Überarbeitetes User Interface und neue Inhalte gut gelungen

Negativ

– Hit-Stop Mechanik wirkt sich ein wenig auf den Gameplay Flow aus

– Charakter Ladescreen immer noch etwas langsam

 

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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