Halo 5: Guardians Xbox One Review – Das ultimative Halo?

Es ist so weit. Xbox One Besitzer kommen mit Halo 5: Guardians wieder in den Genuss eines neuen Halo Ablegers. Nachdem die Halo: The Master Chief Collection bereits die alten Ableger für die Xbox One wiederbelebt hat, dürfen sich Halo Fans ab den 27. Oktober auf das erste Halo für die One stürzen. Wir haben nicht nur fleißig Interviews geführt und Infos für euch organisiert, sondern auch den Titel die letzten Wochen ausgiebig anspielen können. Ob Halo 5: Guardians dem Hype gerecht wird, könnt ihr wie immer bei uns nachlesen.

Die Kampagne

Was macht einen guten Halo Ableger eigentlich aus? Halo konnte über die Jahre eigentlich immer in allen Bereichen überzeugen. Gute Story, Splitscreen Co-Op und einen ausgewogenen Multiplayer. In Halo 5: Guardians geht die Geschichte um den Master Chief inklusive Blue Team und den neuen Mitspielern Rund um Agent Locke und sein Team Osiris weiter. Innerhalb der 15 Missionen wechselt ihr immer wieder zwischen den beiden Teams und auf Normal wird euch das ganze ca. 6-8 Stunden Spielzeit bieten. Wie auch in den Vorgängern gibt es danach noch den Heoric und Legendary Schwierigkeitsgrad inklusive Skulls, für die Halo Veteranen oder alle die es demnächst noch werden wollen. Der Singleplayer bietet dieses mal eigentlich alles was man sich als Halo Fan wünschen würde. Die Cinematics sind großartig, die verschiedenen Maps bieten einige versteckte Waffen, Upgrades und auch Deckungsmöglichkeiten die ihr euch selbst schaffen könnt. Auch die Gegner KI überzeugt auf allen Schwierigkeitsgraden. Etwas störend sind die Animationen der Gegner, sobald sie etwas entfernt von euch sind. Hier hätte man nicht unbedingt sparen müssen, da es etwas das Gesamtbild zerstört. Falls euch keine Gegner entwischen und etwas an Abstand gewinnen, wird euch das Ganze natürlich etwas weniger auffallen.

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Fans des Halo Splitscreen Co-Op müssen wieder leider auch enttäuschen. Halo 5: Guardians bietet keinen Splitscreen Co-Op. Ihr könnt entweder mit KI Partnern Solo durch die Kampagne rocken oder mit bis zu 3 Freunden online. Wir empfehlen hier stark die Online Variante, da die Partner KI wirklich furchtbar ausgefallen ist. Ihr müsst euren Partner ständig Befehle geben, damit sie überhaupt auf eure Gegner feuern und hier reagieren sie sehr verzögert. Auch wenn es ums heilen von Team-Kameraden geht, sind die KI Kollegen nicht gerade die Schnellsten. Machbar ist die Kampagne auf normal mit der KI auf jeden Fall. Alles darüber erfordert doch ein wenig Solo Skill.

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Der Multiplayer

Halo 5: Guardians lässt euch auch in Sachen Multiplayer nicht im Stich.  Wie uns Tim Longo von 343 Industries bereits in London verraten hat, wollen die Entwickler mit Halo 5 wieder zurück ins competitive gaming. Nach unzähligen Runden in den diversen Modis von Arena über Warzone ist unser Fazit durchgehend positiv. Das balacing überzeugt, die Maps sind großartig und vor allem Warzone bietet ein völlig neues Halo Erlebnis. In unseren Preview sind wir bereits auf die verschiedenen Multiplayer Modis näher eingangen. Die KI Gegner in Warzone sollen etwas über der Legendary KI aus dem Singleplayer liegen und bieten einen interessanten Weg um zusätzliche Punkte fürs eigene Team zu ergattern. Auch die Performance bei Warzone ist grandios trotz 12vs12 Spieler, Fahrzeugen, KI Gegner und der riesigen Map. Warzone wird vielleicht nicht unbedingt den erhofften competitive Hype bringen, aber sicherlich einige Halo Neulinge in den Multiplayer locken können.

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Egal ob Slayer, Capture the Flag, Stronghold (ein neuer Arena Modus in dem ihr Gebiete halten müsst) und Breakout, Halo 5’s Multiplayer weiß zu überzeugen. In der offiziellen Info Grafik findet ihr alles was euch so in Halo 5 erwarten wird.

Grafik und Performance

In Sachen Grafik setzt Halo 5 nicht unbedingt neue Maßstäbe, bietet aber großartige Cinematics und zusätzlich auch den US Schauspieler Nathan Fillion als Gunnery Sergeant Edward Buck . Wie zuvor erwähnt, gibt es kleine Schwächen bei den Animationen der Gegner und auch die Umgebung überzeugt nur in wenigen Gebieten durch gerenderte Hintergründe in der Ferne. Bugs, Lags oder sonstiges sind uns nicht untergekommen. Auch die Frame-Rate in Halo 5 läuft durchgehend stabil, egal wie viel Gegner auf dem Screen auftauchen.

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Fazit

Halo 5: Guardians erfüllt so gut wie alle Erwartungen an das Xbox One Debüt des Master Chiefs. Bis auf kleinere schwächen bei den Gegner Animationen und der Partner KI bzw. dem fehlenden Splitscreen Co-Op, gibt es eigentlich nichts am neuesten Halo Ableger zu bemängeln. Ihr bekommt eine großartige Kampagne, zusammen mit dem wohl umfangreichsten Multiplayer Aufgebot was die Halo Reihe bis jetzt erlebt hat serviert. Wenn ihr euch zusammen mit 3 Freunden durch die Kampagne ballert, steht einem perfekten Halo Erlebnis eigentlich nichts mehr im Weg.

Halo 5: Guardians erscheint am 27. Oktober exklusiv für Xbox One.

Wertungsbild 9.5

 

Positiv

+ Spannende Kampagne mit neuen Mechaniken

+ Umfrangreicher Multiplayer mit Unmengen an neuen Modis, Waffen und Features

+ Fordernde Gegner KI

Negativ

– Schwache offline Partner KI (Fehlender Splitscreen Co-Op)

– Teilweise fehlerhafte Gegner Animationen

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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