Final Fantasy Explorers 3DS Review – Monster Hunter reloaded?

Square Enix wagt sich mit Final Fantasy Explorers zum ersten mal an die Monster Hunter Formel heran. Ob das 3DS exklusive Experiment gut geht, könnt ihr wie immer bei uns nachlesen.

Monster Hunter für Einsteiger

Die Vergleiche mit Monster Hunter, muss sich der neueste Titel von Square Enix durchgehend gefallen lassen, da die Ähnlichkeiten viel zu offensichtlich ausgefallen sind. Wo sich aber beide Titel doch sehr groß unterscheiden, ist der Punkt: Herausforderung. Während Monster Hunter doch sehr komplex sein kann und einiges an Vielfalt in den verschiedenen Gebieten, Monstern und Waffen bietet, haben sich die Entwickler von Final Fantasy Explorers, doch eher für eine simplere Variante (in allen Bereichen) entschieden. Der Start eurer Reise beginnt in dem Dorf Libertas, wo ihr alle Aufträge annehmen könnt, Subquests verwaltet, eure Ausrüstung verstärkt und erweitert, oder auch eure Monster Begleiter und Items verwalten könnt. Das Crafting System bzw. die Möglichkeit Monster auf eure Reise mitzunehmen und zu kombinieren, ist noch das am meisten gelungene bei Final Fantasy Explorers.

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Mit jeder abgeschlossenen Quest bekommt ihr neben der üblichen Bezahlung der Final Fantasy Welt in Form von Gil auch Punkte für das upgraden eurer Fähigkeiten. Die diversen Fähigkeiten-Sets lassen sich über die L und R Buttons jederzeit aktivieren. In Sachen Steuerung ist das System wirklich sehr gelungen und bietet auch durch die Unmengen an Fähigkeiten, die man aus den diversen Final Fantasy Ablegern kennt, inklusive der zusätzlichen Job-Fähigkeiten eine große Palette an Skills. Wirklich viel auseinandersetzen muss man sich aber nicht mit den diversen Fähigkeiten, da die meisten Gegner doch wenig Herausforderung bis zum Ende des Spiels bieten. Der Grinding-Part ist hier um einiges ausgeprägter als zum Beispiel in Monster Hunter, was für die meisten JRPG Spieler nicht unbedingt ein Problem sein wird, aber nach einiger Zeit dann doch schon etwas Geduld verlangt. Falls euch das Ganze alleine bzw. mit euren Monstern zu langweilig wird, könnt ihr auch im Multiplayer durch die verschiedenen Gebiete ziehen und auf Monsterjagd gehen.

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The Fanservice is strong with this one

Ein weiteres Feature von Final Fantasy Explorers sind die Crystal Surges. Wenn ihr lange genug Combos mit Fähigkeiten kombiniert, könnt ihr einige random-generierte Spezial-Fähigkeiten auslösen, die euch und euren Teamkollegen Buffs geben können. Ohne den passenden Fanservice, wäre der Titel natürlich kein richtiger Final Fantasy Ableger. Von den bekannten Waffen aus den diversen Ablegern, die ihr gegen Ende des Spiels erstellen könnt, über Kostüme und die üblichen Beschwörungen ist alles mit dabei. Auch der Soundtrack von Tsuyoshi Sekito enthält einiges an bekannten Stücken, die teilweise noch Mals für den Titel sehr gut angepasst wurden.

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Etwas schade ist der fehlenden 3D Support. Vor allem wenn man die Lebenszeit des 3DS und auch des New 3DS miteinbezieht, hätte man hier zumindest ein paar kleine 3D Effekte integrieren können. Grafisch liefert der Titel dafür eine absolut solide Leistung. Die Animationen sind sehr gelungen und auch die Auswahl an Kostümen und Klassen ist wirklich umfangreich ausgefallen. Obwohl die einzelnen Gebiete etwas klein ausgefallen sind, bietet Final Fantasy Explorers doch sehr abwechslungsreiche Schauplätze, die teilweise von den zuvor erwähnten Beschwörungen aus der Serie geprägt sind.

Fazit

Final Fantasy Explorers schafft es zwar nicht an die Komplexität und Vielfalt eines Monster Hunter heranzukommen, bietet aber doch einiges an Inhalt und jede Menge Goodies für Final Fantasy Fans. Mit etwas mehr Liebe zum Detail hätte Explorers es schaffen können sich von Monster Hunter abzuheben, aber in der aktuellen Form bleibt der Titel eher eine simple und Einsteiger-freundliche Kopie inklusive Fanservice.

Wertungsbild 7,5

Positiv 

+ Gute Online Funktionen

+ Unmengen an Fanservice für Final Fantasy Fans

+ Interessantes Crafting-System

Negativ

– Wenig Herausforderung und Komplexität

– Fehlender 3D Support

– Zu wenig Abwechslung

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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