Filmkritik: Deadpool – Action, Wortspiele und viel Liebe (Zum Detail)

Am 12. Februar ist es bei uns endlich soweit. Deadpool bekommt seinen Auftritt auf der großen Leinwand hier in Österreich. Nach der gelungenen Spiel-Umsetzung, haben wir uns auch bereits die Film-Version des Merc With a Mouth alias Deadpool für euch reingezogen und verraten euch natürlich, ob sich ein Kinobesuch lohnt.

Falls die Welt von Deadpool bisher noch neu für euch war, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Die Origin Story von Wade Wilson wird im Film ausgiebig durchleuchtet und ähnlich wie die meisten zerschnetzelten Gegenspieler von Deadpool, in kleinen Häppchen zwischendurch im Film serviert. Der gesamte Aufbau des Films ist sehr gelungen gewählt. Teilweise kommt zwar hin und wieder die Action etwas zu kurz und auch der Gegenspieler unseres Anti-Helden, trägt wenig zur Spannung bei, aber die Hintergrundgeschichte bringt zum Glück sehr viel (Erwachsenen) Liebe mit sich und lebt, wie der gesamte Film von Ryan Reynolds Leistung als Deadpool wie man ihn bisher nur aus Comics kannte.

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Ryan Reynolds in der Rolle seines Lebens?

Nach dem doch etwas schlechteren Green Lantern in 2011, waren meine Erwartungen an die schauspielerische Leistung von Ryan Reynolds doch etwas niedriger angesetzt, aber ich wurde eines besseren belehrt. Reynolds wirkt durchgehend, wie für die Rolle geschaffen und liefert einen großartigen Joke nach dem anderen. Selbst in den doch sehr ernsten Szenen des Films, schafft der Schauspieler es immer wieder, den typischen Deadpool Humor in Szene zu setzen und trägt durchgehend dazu bei, dass man fast nie aus dem Lachen herauskommt.

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Deadpool Fans dürfen sich auf jeden Menge Anspielungen und Wortspiele freuen und auch wenn ihr bereits die meisten Trailer gesehen haben solltet, können wir euch beruhigen: Es gibt noch einiges an Klassikern, die euch unterhalten werden. Vor allem überspielt Reynolds etwas die schlechte Leistung seines bösen Gegenspielers namens Ajax und macht den Film wie erwartet (trotz X-Men Auftritten) zu einer Deadpool One-Man-Show

Visual Effects und Soundtrack überzeugen

Für alle die nicht nur für schauspielerische Leistungen und eine gute Story ins Kino gehen, gibt es natürlich jede Menge großartige Kampfszenen, Explosionen und Deadpool Close-Ups. Das einzige was man bemängeln könnte ist gerade mal, dass es vielleicht etwas zu wenig Kampfszenen gibt, aber dafür bekommt ihr umso mehr Deadpool Humor serviert und die gezeigten Szenen sind einfach großartig geworden. Vor allem die Entscheidung das Rating hoch zu lassen um nichts zensieren zu müssen, tut einen Film wie Deadpool einfach nur gut.

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In Sachen Sounds bekommt ihr auch eine wunderbare Komposition aus passenden Rap Tracks der 90er und großartigen Old-School Tracks serviert, die wunderbar die gespaltene Persönlichkeit von Deadpool untermalen. Wir hatten vorab die möglich die englische Originalfassung zu sehen, daher können wir aktuell noch nicht sagen wie gut die deutsche Umsetzung ausgefallen ist und vor allem wie gut die vielen Anspielungen und Witze übersetzt werden.

Fazit

Von uns gibts eine klare Empfehlung, egal ob Deadpool Fan oder Neuling in der Welt vom Merc With a Mouth, ihr werdet den Kinobesuch genießen. Ryan Reynolds passt perfekt in die Rolle und liefert eine großartige Leistung, die dem Comic absolut gerecht wird. Der Film bietet jede Menge Action, Jokes und selbst in den ernsteren Szenen des Films, werdet ihr dank den amüsanten Kommentaren von Reynolds auf jeden Fall euren Spaß haben.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

2 Comments Added

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  1. Jamal Mclane 11. Februar 2016 |

    Geil danke für den Bericht. Freue mich mega auf den Film. Wird sicher mehrfach geschaut

  2. Pingback: X-Men: Apocalypse Filmkritik 11. Mai 2016

    […] s.parentNode.insertBefore(po, s); })(); 0 Das Jahr der Superhelden-Filme geht nach Deadpool, Batman vs. Superman und zuletzt The First Avenger: Civil War nun mit einem neuen X-Men Ableger […]

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