Fallout 4 – Far Harbor DLC PS4 Review

Nachdem wir bereits den ersten Fallout 4 DLC für euch getestet haben, mussten wir uns natürlich auch nach Far Harbor begeben um den nächsten großen Fallout 4 DLC genauer unter die Lupe zu nehmen. Was uns hier alles begegnet ist und ob ihr euch die neuen Inhalte zulegen solltet, könnt ihr wie immer hier im Test nachlesen.

Synths, Synths everywhere

Ein neuer Fall von Nick Valentine’s Detective Agency bringt uns zu besorgten Eltern, die auf der Suche nach ihrer Tochter sind. Nachdem ihr die erste Quest akzeptiert habt, geht es mit einem Boot direkt auf die mysteriöse Insel von Far Harbor. Hier treffen wir auf 3 verschiedene Fraktionen, die euch alle mit Quests versorgen und ihre Lebensgeschichte erzählen. In Sachen Quests und Story übertrifft Far Harbor sogar stellenweise das Hauptspiel und lässt euch einiges an Entscheidungen offen. Ihr könnt die verschiedenen Fraktionen gegeneinander ausspielen oder auch einfach alle auslöschen. Auch die Karte vom neuesten Fallout 4 DLC bietet einiges an Umfang. Vier neue Siedlungen, einige Dungeons und jede Menge Potenzial zum erkunden. Das neue Gebiet ist auch Großteils mit einem dichten Nebel durchzogen, der eine großartige Atmosphäre mit sich bringt, aber gerade auf der Playstation 4 leider auch einige technische Probleme.

Fallout Far Harbor DLC

Das DLC-Gebiet kämpft nämlich aktuell immer noch mit starken Framerate Problemen auf der PS4. Es ist zwar nicht unspielbar, aber die Framerate fällt hier gerne mal auf 20 oder sogar unter 20 FPS, was euer Gameplay etwas ruckeliger machen wird. Bugs sind uns eigentlich für einen Bethesda Titel relativ wenig untergekommen, dafür einiges an Cat-Content und interessanten Ausrüstungsgegenständen. Fans vom Siedlungsbau können jetzt auch noch einige neue Features ausprobieren, wie Eingänge und Dächer, was sogar teilweise mehr Umfang bietet als der Wasteland Workshop DLC. Auch die neuen Waffen und Rüstungen, dürften euch lange genug beschäftigen. Alleine für die Haupt-Quests werdet ihr gute 2-4 Stunden brauchen und der DLC bietet gerade durch das riesige Gebiet einiges zusätzlich zum entdecken. Auch die Umgebung ist weitaus ansprechender gestaltet als beim letzten DLC. Etwas unnötig wirkt nur ein Abschnitt, wo ihr euch durch die Gedanken eines Synths in einem Mini-Game “hackt” Das Logikspiel im Minecraft-Style wirkt etwas einfallslos und wird in den späteren Abschnitten einfach nur mühsam.

Far Harbor DLC CK Screen 2

 

Auch die neuen Gegner und NPC’s die in Far Harbor auf euch warten, sind wirklich gelungen. Wie zuvor erwähnt, toppt der DLC in einigen Bereichen sogar das Hauptspiel und bietet den wohl bisher besten Haupt-Quest Storystrang. Leider wird das ganze etwas durch die immer wieder auftretenden Performance Probleme überschattet.

Fazit

Fallout 4: Far Harbor ist trotz einiger Performance Probleme auf der PS4, der bisher wohl beste DLC-Content. Das neue Gebiet ist wirklich umfangreich ausgefallen und gerade die unzähligen Quests bieten die Qualität die man von Fallout erwarten würde. Auch für Fans von Erkundungstouren und Siedlungsbau bietet Far Harbor einige Überraschungen.

 

Wertungsbild 8,5

Positiv

+ Großartige Quests

+ Umfangreiches neues Gebiet mit neuen Inhalten und Siedlungen

+ Eine der bishen besten Geschichten in Fallout 4

Negativ

– Starke Performance Probleme auf der PS4

– Etwas unkreative Mini-Games

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

1 Comment Added

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  1. Pingback: Fallout 4: Nuka-World DLC Review 4. September 2016

    […] wie bei Far Harbor, könnt ihr nach der Installation des DLC mit eurem Pip-Boy die Nuka-World Radio Station empfangen, […]

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