The Evil Within PS4 DLC Review: The Consequence und The Executioner

Nachdem wir bereits die erste DLC Erweiterung zum Survival Horror Ableger: The Evil Within angetestet haben, gibt es jetzt die letzten 2 Erweiterungen: The Consequence und The Executioner im Test.

The Evil Within: The Consequence – Der Horror Trip mit Juli Kidman geht weiter

The Consequence knüpft direkt an den Ereignissen aus dem ersten DLC: The Assignment an. Auf die Story gehen wir natürlich nicht näher ein um Spoiler zu vermeiden. Die Spielzeit des DLC’s beträgt wieder 3-4 Stunden je nach Schwierigkeitsgrad und schließt die Story um Juli Kidman ab. Bei den verschiedenen Schauplätzen hat man wieder etwas gespart. Ihr bewegt euch wieder durch bereits bekannte Umgebungen, wo einfach ein paar neue Überraschungen auf euch warten. Im zweiten Part hat Juli immer noch nur ihre Taschenlampe zur Verfügung, die sie teilweise durch Leuchtstäbe ersetzen muss (Im Gameplay Video haben wir diese leider eher als Deko gesehen und deshalb nicht verwendet) Der Abschluss der Story ist wirklich gelungen und vor allem überzeugt mal wieder die detaillierte Aufarbeitung, durch die vielen sammelbaren Audio Files und Dokumente.

Evil Within Consequence Kitten CK Screen

Simpler Horror und etwas Action

Bis auf wenige Ausnahmen, wo man euch einfach die Taschenlampe weg nimmt, und damit etwas an Sicht, bringt the Consequence eher wieder mehr Action ins Gameplay. Da man die meisten Gegner bereits aus dem ersten DLC kennt, spielt sich The Consequence viel zu einfach und unspektakulär. Kein Hindernis was umgangen werden muss und auch kein Adrenalin Push, durch psychopathische Gegner die euch jagen. Gegen Ende des DLC’s artet dann alles nur noch in einem Shooter à la Resident Evil 5 aus. Hier hätte man eher die Hilflosigkeit des ersten DLC beibehalten sollen um den Survival Faktor aufrecht zu halten.

Fazit

The Consequence wirkt leider wie eine abgespeckte Version des ersten DLC, mit wenig Innovation und zu viel schwachen Shooter Einlagen. Für Fans der Story auf jeden Fall zum empfehlen, aber sonst reicht es wenn man sich mit The Assignment begnügt.

Wertungsbild 6,5

The Evil Within: The Executioner – Survival Horror mal anders

Mit The Executioner, gehen die Entwickler von The Evil Within einen etwas eigenen Weg was Survival Horror angeht. Ihr spielt dieses mal nicht einen der Hauptprotagonisten sondern eines der mysteriösen Monster aus dem Hauptspiel. Der freundliche Herr mit dem Safe als Kopf und dem etwas blutigen Hammer namens „The Keeper“ begibt sich in The Executioner auf die Suche nach seiner Tochter. Die Spielzeit beträgt leider nur 1-2 Stunden, bringt aber dafür einen etwas neuen Gameplay Ansatz für Survival Horror Fans.

The-Evil-Within-Final-DLC-The-Executioner

Im Arcade-Stil kämpft ihr euch durch das Anwesen aus dem Hauptspiel, durch Horden von Zombies und anderen Kreaturen. Durch zerstören von Gegenständen oder auch zerstückeln von Gegnern sammelt ihr Coins, mit denen ihr eure Fähigkeiten und Waffen upgraden könnt. Hier ist alles mit dabei, was euch im Hauptspiel, Probleme gemacht hat. Von Kettensägen über Stachel-fallen ist alles mit dabei. Die anderen Upgrades liefern eine erhöhte Lebens-anzeige oder auch mehr Rüstung. Die diversen Endbosse sind bekannte Gesichter aus dem Hauptspiel, bieten aber relativ wenig Herausforderung.

Interessant ist auf jeden Fall wieder mal der Story Part, der etwas mehr Einblick in die Geschichte hinter dem Keeper bringt. Bei The Executioner hat man zwar an Audio Files gespart, aber dafür gibt es nähere Einblicke in die Experimente hinter dem Forschungsprojekt im Spiel durch eigene Dokumente die ihr finden könnt. Der DLC bringt Gameplay technisch ein wenig Abwechslung in das bisherige Survival Feeling und liefert noch dazu Infos, über die Herkunft des markanten Endboss von The Evil Within.

Fazit

The Executioner bringt Abwechslung ins bisherige The Evil Within Gameplay und gerade die Geschichte hinter dem Keeper, wird Fans am meisten interessieren. Mit 1-2 Stunden ist der DLC aber dann doch sehr kurz ausgefallen und wirkt eher mit ein kleines Mini-Game was man auch im Hauptspiel einbauen hätte können.

Wertungsbild 7

Positiv

+ Beide DLC’s bieten tiefe Einblicke in die Story hinter The Evil Within

+ Gute Gameplay Ansätze (vor allem bei The Executioner)

Negativ

– Survival Faktor fehlt bei beiden DLC’s stark

– Umfang bei The Executioner zu mager ausgefallen

– Zu wenig Herausforderung bei beiden DLC’s

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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