DmC – Devil May Cry: PS3 Review

Nach der Devil May Cry HD Collection und Devil May Cry 4 kommt endlich das erste richtige Next-Gen DmC für die aktuelle Konsolengeneration und versucht uns im neuen Gewand die Geschichte des jungen Dante’s überzeugend zu präsentieren.

Story

Wie schon in der Einleitung erwähnt spielt ihr im neuen DmC, Dante in seinen jungen Jahren und kämpft euch mal wieder durch Horden von Dämonen. Endlich bekommt man einen näheren Einblick in Dante’s Vorgeschichte, der berüchtigte Sohn des Sparda hat nämlich einiges über sein Leben zu erzählen. Im laufe der Story bekommt ihr einen immer besseren Einblick in die Hintergründe von DmC und Dante’s Leben. Er und sein Bruder Vergil sind nämlich Nephalims, heißt Kinder von Engeln und Dämonen (Eva und Sparda) Klingt natürlich alles nach ner schönen Familienstory wenn da nicht der Vorzeigebösewicht Mundus wäre welcher Dante’s Mutter tötet und die beiden als unwissende Waisen zurücklässt.

Während Vergil die Anti-Dämonen Organisation „Der Orden“  gründet, lebt Dante sein Leben in vollen zügen aus, ohne zu wissen dass er unter ständiger Kontrolle von Mundus steht. Nachdem ihr mit Dante auf Vergil trifft und er euch eure wahre Vergangenheit offenbart, schließt ihr euch Vergil und seiner Gehilfin Kat an um Mundus Herrschaft ein Ende zu setzen.

Die Story wird euch im normalen Modus ca. 6-8 Stunden kosten was für Devil May Cry Verhältnisse eine normale Spielzeit ist und auch für die Hardcore Fans unter euch um einiges erweitert werden kann im Son of Sparda,Heaven or Hell und zu guter letzt auch im Hell or Hell Mode.

Gameplay

DmC musste bereits vor dem Release viel Kritik einstecken. Ich persönlich bin natürlich auch traurig, dass der alte Dante dran glauben musste aber keine Sorge, nachdem ihr dieses Game gezockt habt, sind alle Bedenken weg. Der neue Dante weiß zu überzeugen mit Wortwitz und natürlich dem typischen DmC Badass Gerede. Die Phrase „F*ck you“ wird zwar etwas zu oft eingesetzt aber trotzdem konnte uns der neue Dante begeistern.

Kampftechnisch hat sich auch einiges getan. Die Gegner und Waffen sind sehr abwechslungsreich und ausgewogen. Neben den alt bekannten Rebellion+Ebony & Ivory hat Dante einige neue Spielzeuge im Arsenal die zu überzeugen wissen. Ein ganz wichtiger Bestandteil des kämpfens ist Dante’s neue Fähigkeit „Demon Pull“. Mit Demon Pull könnt ihr eure Gegner zu euch ziehen oder euch zum Gegner ziehen, was Luftkombos wesentlich interessanter und einfacher macht. Als Devil May Cry Veteran bin ich absolut überzeugt von den neuen Techniken, da sie frischen Wind ins Gameplay bringen und viele neue Kombos ermöglichen und auch Anfänger einen guten Einstieg ins Kampfverhalten von Devil May Cry bringen.

Neben Demon Pull stehen euch die Oldschool Devil May Cry Waffen in neuem Mantel zur Verfügung. Von Schrottflinte bis Kampffäuste für die Brachialen unter euch bietet das neue DmC eine große Spanne an Waffen und Möglichkeiten sie zu kombinieren.

Weiters habt ihr neben der normalen Story auch wieder die versteckten Herausforderungsräume. Dieses mal seht ihr zwar die Räume aber müsst Schlüssel finden um sie zu öffnen. Es gibt insgesamt 21 Räume welche ihr entweder mit Kupfer,Silber oder Goldschlüsseln öffnen müsst und erstrecken sich von simplen Aufgaben, bis hin zu Fingerbrechenden Kombo-Challenges.

Grafik und Synchro

Wie ihr im Video sehen könnt, haben wir für euch DmC auf deutsch gespielt und in weiterer Folge auch auf englisch. Die Synchronisation haut durchgehend überraschend gut hin wobei man hier auch anmerken muss, dass die Dialoge von DmC nicht gerade mit einem Mass Effect oder Skyrim vergliechen werden können an Vielfalt und Wortwahl.

Grafisch und Designtechnisch macht DmC einiges her. Die Grafik, vor allem in den Cut-Scenes braucht sich auf keinen Fall gegenüber der Konkurrenz verstecken und ist absolut up to date. Das neue Design von Dante, den Gegner und auch der Umgebung im Limbo ist sehr gut gelungen. Zwar Devil May Cry untypisch aber hier wurde eigentlich alles richtig gemacht.

Was uns besonders gefallen hat

Um ehrlich zu sein, hat uns am meisten der verdammt gute Soundtrack am weiterzocken motiviert. Combichrist und Noisia haben hier absolute top Arbeit geleistet und wohl den bisher besten Devil May Cry Sound ever hingekriegt. Jeder Kampf und jeder Levelabschnitt wird dadurch noch mal ein Stück versüßt bzw. im Fall von DmC verhärtet.

Fazit

Von uns gibts eine klare Kaufempfehlung. DmC wirft das ganze oldschool Devil May Cry Konzept über den Haufen, behält aber alle guten Sachen bei und begeistert damit vor allem oldschool Fans. Die neuen Kampfmechaniken und Storyelemente sind gut in Szene gesetzt und bieten hier wohl das bisher beste Devil May Cry. Oben drauf gibts noch den absolut gelungenen Soundtrack von Combichrist und Noisia und auch wenn Dante großteils sich nur mit F*ck you durch die Dämonenwelt prügelt und die Bosskämpfe durch den Demon Pull absolut simpel geworden sind konnte DmC trotzdem unser Herz erobern.

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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