Die fantastische Welt von Oz (DVD) im Test!

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1939 zauberte Judy Garland mit Der Zauberer von Oz ein fantastisches Märchen auf die Leinwand. 2013 versucht sich Sam Raimi an der Vorgeschichte zum All-Time-Klassiker. Ob uns Die fantastische Welt von Oz auch in Erinnerung bleiben wird, erfahrt ihr in unserem Testbericht!

Trailer:

Facts:

Genre: Animation Fantasy
Publisher: Walt Disney
Regie: Sam Raimi
Bildformat: 16:9 – 2.40:1
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Releasetermin: 11.07.2013

Worum geht’s?

Oscar Diggs (James Franco) ist ein Scharlatan, wie er im Buche steht: Er wickelt alle Frauen, die seinen Weg kreuzen, mit einer billigen Spieluhr, von denen er wohl Hunderte anfertigen ließ, sowie der stets selben Geschichte von seiner verstorbenen Oma um den Finger. Seine Brötchen verdient er als Mitglied eines Wanderzirkus, der stets die gleichen abgedroschenen Tricks vorführt.

Wer nun denkt, dass ein Zuseher, den Zauberer auffliegen lässt, irrt sich, denn auf wundersame Weise kommt er immer davon. Doch eines Tages wird aus der Routine bitterer Ernst: Ein Wirbelsturm katapultiert den Möchtergern-Magier in die fantastische Welt von Oz. Dort trifft er die Hexe Theodora (Mila Kunis), die er wieder mit dem „alten“ Hut einkocht. Sie erzählt ihm was von einer Prophezeiung und als Diggs ein Taube aus dem Hut „zaubert“ sowie ein paar farbige Rauchbomben zündet, ist es um ihn geschehen. Der Scharlatan soll den Thron des Königreichs besteigen, doch was zu Beginn nach einem Segen klingt, wandelt sich schon bald in einen Alptraum …

Bild und Ton

Der Film beginnt mit einem kleinen quadratischen Bildausschnitt mit Graustufen. Das wirkt anfangs etwas irritierend, doch nach wenigen Minuten entpuppt sich diese Bildwahl als grandioses Stilmittel. Denn kurz darauf betritt Diggs nämlich die Welt von Oz und schlagartig verändert sich auch das Bild. Knallige Farben, eine magische Welt und mysteriöse Fabelwesen stehen ab diesem Zeitpunkt auf der Tagesordnung. Die Welt ist beeindruckend animiert und fesselt den Zuseher sofort, umso nervt es mich, dass Diggs oft sehr billig ins Bild kopiert wirkt. Hier hätte man meiner Meinung nach einen wesentlich homogeneren Übergang schaffen müssen – immerhin hat man das bei Alice im Wunderland auch geschafft. Tontechnisch gibt’s dafür nichts zu meckern. Die Synchronisation ist gelungen und die Geräuschkulisse fühlt sich natürlich in das Geschehen ein.

Zusammenfassung

Sam Raimi erzählt mit Die fantastische Welt von Oz die Vorgeschichte zu Judy Garlands Der Zauberer von Oz. Während die Animationstechnik, die fantasievolle Welt und die Effekte überzeugen, müssen wir bei den Schauspielern, die von einem fliegenden Bagen-Affen großteils in den Schatten gestellt werden, den Extras sowie der Verpackung Abstriche machen. Typisch für Disney suchen wir nämlich auch hier ein Wendecover ohne störendem USK-Logo vergebens und in der Extras-Rubrik gibt’s nur die Pannen vom Dreh sowie das Feature Walt Disney und der Weg nach Oz. Alles in allem ist das Fantasy-Spektakel für jüngeres Zielpublikum und Genre-Fans eine Empfehlung wert, doch an das Meisterwerk von Judy Garland reicht Die fantastische Welt von Oz nicht heran.

Written by: greenrednaruto

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