Destiny: Rise of Iron PS4 Review – Bergsteigen und Splicer jagen

Destiny hat vor kurzem mit Rise of Iron sein nächstes Content-Update erhalten und wir haben uns natürlich für euch wieder in die Welt des MMO-Shooters begeben um euch Einblicke in die DLC-Erweiterung zu bieten. Bereits auf der E3 konnten wir bereits mit Creative Director Joseph Staten über die neuen Inhalte sprechen.

Kurz aber gut

Rise of Iron startet spannend, mit spektakulären Cutscenes zum einstimmen und einer ersten Mission in einem neuen Gebiet, wo euch nach Abschluss dann der legendäre Lord Saladin vom Iron Banner empfängt um euch wieder einmal, über eine neue Bedrohung zu informieren. Danach geht es wie immer durch einzelne Missionen, die neue Waffen und Ausrüstung bieten, sowie neue Materialien, um eure Ausrüstung aufzuwerten. So gut auch die neuen Waffen sind und so viel Spaß, manche der Missionen auch bieten, werden mal wieder einige Gebiete wiederverwertet und einfach in eine Schnee-Landschaft verwandelt. Das Add-On spielt sich in den Plaguelands ab, die sich wiederum auf der Erde befinden, also quasi den Start-Planeten des Spiels.

Destiny Rise of Iron Screen 1

 

Die Missionen sind zwar teilweise interessanter ausgefallen, als noch im letzten Add-On The Taken King, sind aber gesamt äußerst kurz und auch der neue Raid, wurde etwas abgeschwächt um wohl neuen Spielern einen besseren Einstieg zu bieten. Gerade für neue Spieler, gibt es ab jetzt ein Item, was euch erlaubt, euren Charakter sofort auf Level 40 aufzuwerten. Ihr müsst zwar noch die Licht-Level erfarmen mit neueren Equipment, aber ihr könnt ziemlich schnell, mit den ersten Missionen des neuen Add-Ons loslegen.

Cerealkillerz Rise of Iron Review

Auch die „neuen“ Gegner, überzeugen wenig. Die Boss-Fights und auch die normalen Gegner sind ziemlich ident zu den bisherigen Inhalten und bieten nur ein wenig neue Move-Sets. Farmen und grinden ist zwar immer noch ein großer Teil von Destiny, bleibt aber einfach, da sich im Add-On wenig an den Taktiken ändert, wie man schnell levelt. Für Fans des Multiplayers, bietet Rise of Iron zusätzlich einen neuen Strike und 4 neue Multiplayer Maps zusammen mit dem neuen Mode: Supremacy, der leider auch etwas schwach ausgefallen ist.

Destiny Rise of Iron Screen 3

Das Setting von Rise of Iron ist wirklich gelungen und auch die Story nimmt dieses Mal, zumindest etwas an Fahrt auf. Leider fehlt es in allen Bereichen an genügend Spielzeit, was wieder alle Neuerungen in ein schlechtes Licht zieht.

Fazit

Rise of Iron steigert sich in Sachen Story und Singleplayer-Content, gegenüber The Taken King, liefert aber viel zu wenig davon und vor allem im Multiplayer-Bereich, bietet das neueste Add-On einfach viel zu wenig um euch bei Laune zu halten. Wer kein Problem mit der Kürze des Add-Ons hat, wird zumindest etwas an Spaß daran finden.

Wertungsbild 7,5

 

Positiv

+ Story nimmt etwas an Fahrt auf

+ Interessante Singleplayer-Quests

Negativ

– Viel zu wenig Content

– Wiederholende Gebiete, Bosse und Gegner

– Raid und Multiplayer-Elemente schwach ausgefallen

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer