Creative SB Inferno Headset: Testbericht

Nachdem wir im Jänner bereits das Tactic3D Fury Headset von Creative testen konnten, haben wir uns jetzt auf das neue Creative SB Inferno gestürzt und verraten euch im Test was ihr von dem 50€ Headset erwarten könnt.

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Technische Daten

Audiotreiber 40-mm-FullSpectrum-TreiberFrequenzumfang des Headsets 20Hz ~ 20kHz | 3,5 mm-Stereoeingang | Unterstützte Spielekonsolen: PlayStation 4, iOS/Android, (3.5mm Analog Connectivity) | Abnehmbares Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung | Frequenzumfang: 100Hz ~ 15kHz | Empfindlichkeit: -40±3dBV/Pa

Verarbeitung und Zubehör

Das SB Inferno besteht eigentlich komplett aus gehärtetem Kunststoff, was ein niedrigeres Gewicht ermöglicht. Im Gegensatz zum Tactic Fury merkt man einen deutlichen Unterschied beim Gewicht. Auch die Ohrmuscheln fühlen sich um einiges hochwertiger an und sehen noch dazu sehr edel aus, dank dem üblichen rot-schwarzen Design. Gerade bei den Ohrmuscheln, kann das Headset für den Preis sehr gut überzeugen. Die Bügel wirken hochwertig und die Muscheln liegen sehr gut am Ohr an. Weiters lassen sich die Muscheln auch ganz leicht nach außen drehen, was gerade beim verstauen sehr praktisch sein kann.

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Leider hat man wie auch beim Tactic Fury etwas bei den Kabeln und Zubehör gespart. Das rote Kabel ist sehr dünn gehalten und hält wirklich sehr wenig aus. Auch die Verarbeitung der beiligenden Adapter inklusive dem Klinkenkabel lassen zu wünschen übrig, aber auch verständlich beim Preis des Headsets.

Klang und Technik

Beim Klang, ist man bei Creative eigentlich immer nur guten Sound gewöhnt und da enttäuscht das SB Inferno auch nicht. Gerade die Bassleistung ist für die doch sehr leichte Verarbeitung großartig ausgefallen. Die einzigen Schwächen kommen eher bei den starken Höhen und Tiefen zur Geltung, wo sich das SB Inferno dann doch sehr schwer tut, deutlich zu unterscheiden. Die Balance an sich, ist für den Preis wirklich top und mit dem guten Bass Leistungen gut zum Musik hören, aber gerade beim Gaming fehlt dann doch das gewisse etwas um sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Shooter Spieler werden die Wichtigkeit hier verstehen, da man durch solche Tonschwächen, schwer die gegnerische Position bzw. Geräusche zuordnen kann. Das Headset ist wie zuvor erwähnt für PlayStation 4, iOS/Android kompatibel.

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Zu guter Letzt wollen wir noch auf das beiligende Mikrofon eingehen. Hier ist auf jeden Fall sehr positiv zu erwähnen, dass man keinen Schutz oben hat, der sowieso meistens leicht verloren geht (vor allem bei günstigeren Headsets) Das Mikro sollte wirklich fest eingeschraubt werden, da es leicht herunterfallen kann. Der Sound an sich reicht für Skype Gespräche oder im TeamSpeak, kommt aber meistens ziemlich dumpf herüber und sollte nicht für mehr verwendet werden.

Fazit

Das Creative SB Inferno überzeugt durch einen guten Klang, trotz niedrigem Gewicht und bietet mit dem beiliegenden Adapter noch zusätzlich die Möglichkeit, das ganze über die PS4 bzw. übers Handy zu nutzen. Die Schwächen merkt man teilweise bei der Verarbeitung der Kabel und beim Unterscheiden von Höhen und Tiefen im Soundbereich die aber normal bei der Preisklasse sind.

Wertungsbild 8,0

Positiv

+ Top Bass Leistung trotz leichter Bauweise

+ Überraschend guter Tragekomfort

+ Gelungenes Design

Negativ

– Schlechte Verarbeitung der Verkabelung und Zubehör

– Schwächen bei Höhen und Tiefen was gerade bei Shootern stören kann

 

 

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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