Borderlands: The Pre-Sequel PS3 Review

Der durchgeknallte Story-Lückenfüller der Borderlands Trilogie bei uns im Test. Wir haben uns für euch auf den Mond mit Claptrap und co. durchgeballert um euch hier im Review unser Fazit zum Titel zu liefern.

Story

Mit dem Titel „Pre-Sequel“ kann man sich schon denken welcher Story Part im neuesten Borderlands Ableger behandelt wird. Ihr spielt den Abschnitt zwischen Borderlands 1 und Borderlands 2 wo ihr den Aufstieg von Handsome Jack miterleben könnt und gleich vier neue Charakterlassen serviert bekommt, die Handsome Jack dabei unterstützen in der Hyperion Corporation aufzusteigen und zu dem gnadenlosen Tyrann zu werden, den man aus Teil 2 kennt. Die Borderlands Spiele konnten bisher durch viel Anspielungen, Wortwitz und jeder Menge abgefahrener Waffen überzeugen. Auch das Pre-Sequel kommt hier mit Neuerungen wie Jetpack’s, Sauerstoff Mangel, „Icy Cyro“ und andere elementare Schadensarten inklusive Waffen. Ein paar neue Fahrzeuge wegen auch vorgestellt und Claptrap ist endlich neben seinen nervigen Questgeber Einlagen, auch selbst spielbar.

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Im Pre-Sequel verschlägt es euch auf Elpis den Mond von Pandora. Teilweise könnt ihr auch auf der Raumstation von Hyperion herumlaufen, die vielleicht einige schon kennen aus den Vorgängern, zumindest vom Planet aus. Die Story ist wie zuvor erwähnt nur ein Lückenfüller und ist damit leider auch sehr kurz ausgefallen. Wer sich eine Spielzeit wie in Borderlands 1 oder 2 erwartet wird hier leider etwas enttäuscht.

Claptrap’s Wahnsinn vs. wenig Neuerungen

Claptrap ist mit Sicherheit der interessanteste Charakter aus dem Borderlands Universum. Entweder man liebt ihn oder man möchte ihn das gesamte Magazin mehrere Durchläufe über ins Gesicht servieren. Deshalb haben sich die Entwickler dafür entschieden ihn endlich spielbar zu machen und auf euer Team loszulassen. Der etwas eigene Charakter, verdient auch einen besonderen Skill Tree. Claptrap bekommt je nach Situation eine Fähigkeit zugeordnet was passend zu ihm, meistens in einer Fehlentscheidung endet. Die einzelnen Fähigkeiten sind aus den Spezialfähigkeiten von Borderlands 2 Charakteren übernommen und vor allem zur Unterhaltung für Fans gedacht. Gegen Ende der Skill Tree’s lässt Claptrap dann High Five’s von Teampartner geben um Buffs ans Team und sich zu verteilen. Die einzelnen Ideen zu den 4 Charakteren sind wirklich gut gelungen und passen ins Schema was man von Borderlands Ablegern gewohnt ist.

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Neben Claptrap gibt es die neuen Elementar/Laserwaffen und neue Fahrzeuge. Die Mondoberfläche, bietet dann noch zusätzlich den nervigen Faktor regelmäßig an Sauerstoff zu kommen und natürlich die Möglichkeit höhere Sprünge zu machen, was etwas forderndere Gegner liefert. Sonst bietet das Pre-Sequel leider wenig Neuerungen und wie zuvor erwähnt, ist die Kampagne dieses mal wirklich kurz ausgefallen. Borderlands 2 hat teilweise etwas zu hohe Maßstäbe gesetzt die im Pre-Sequel einfach nicht erreicht werden. Von den vielen Jokes über den einzelnen Dialogen, wirkt alles als abgespeckte Borderlands 2 Version und man merkt es auch gerade bei der Konsolenfassung durch häufige Bugs, langsam ladende Texturen und Framerate Einbrüche. Die PC Fassung liefert hier mit der richtigen Hardware zwar ein besseres Bild, ist aber auch sehr schlecht optimiert worden.

Designschnitzer und fehlende Langzeitmotivation

Der Sprung von Pandora auf Elpis ist vor allem im Design-Bereich eher ein Reinfall geworden. Vor allem durch die langsam ladenden Texturen, trotz gleicher Engine wirkt die trostlose Mondlandschaft, noch ein Stück unspektakulärer. Zur Abwechslung wird man dann teilweise in zerstörte Schiffe gelotsts die noch ein Stück uninteressanter wirken. Quest technisch, kommt das Pre-Sequel leider auch nicht an die Vorgänger ran und unterhält die meiste Zeit nur durch die wiederholenden Slogans von Claptrap und co.

Fazit

Borderlands: The Pre-Sequel schafft es leider nicht an die Klasse der anderen beiden Ableger heranzukommen, liefert aber trotzdem den gewohnten Multiplayer Spaß und vor allem Freunde von Claptrap werden ihren Spaß mit dem Titel haben. Es ist natürlich schwer in die Fußstapfen von Borderlands 2 zu treten, aber trotzdem merkt man teilweise die Einsparungen auf Seiten der Entwickler.

Wertungsbild 7,5

Positiv

+ Neue Klassen inklusive Claptrap überzeugen

+ Waffenauswahl und Multiplayer wieder mal grandios

Negativ

– Starke Framerate Einbrüche und langsames Texturen laden bei der Konsolenversion

– Zu wenig Neuerungen gegenüber den Vorgängern

– Viel zu kurze Kampagne

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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