Blue Exorcist – Box 4 (Blu-ray) im Test!

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Die Anime-Umsetzung des noch jungen Mangas Blue Exorcist schaffte dank KAZÉ und AV-Visionen auch den Sprung in den deutschsprachigen Raum. Dieses Anime-Release konnten wir uns nicht entgehen lassen, und ob wir euch auch die finale Box der ersten Staffel ans Herz legen können, erfahrt ihr im folgenden Testbericht!

Trailer

Facts

Genre: Anime/Fantasy/Action
Publisher: KAZÉ/AV-Visionen
Regie: Tensai Okamura
Bildformat: 16:9, 1080p
Tonformat: Deutsch DD 2.0
Japanisch DD 2.0
Episoden: 14-19
Releasetermin: 26.10.2012

Worum geht’s in Blue Exorcist?

Blue Exorcist erzählt die Geschichte des kleinen Rin Okumura, der der Spross von Satan höchstpersönlich ist – das weiß der Junge zu Beginn jedoch nicht. Er sorgt durch Reibereien und die mangelnde Fähigkeit, einen Job behalten zu können, stets für Aufsehen. Kurz und knapp: Er scheint ein Taugenichts und Tunichtgut zu sein. Aber wie sich schon nach kurzer Zeit herausstellt, ist er ein absolut liebenswerter Teamplayer, wenn man ihn nur lässt und nicht dauernd auf ihm rumhackt. Ein folgenschweres Ereignis unterstützt allerdings seine Wandlung, und er fasst den Entschluss, seinem Vater den Kampf anzusagen. Als Exorzist möchte er die Welt der Menschen vor den Dämonen der Unterwelt beschützen.

Bye, bye Mangavorlage!

In der vierten Box geht es wieder ordentlich zur Sache. Los geht’s mit einem Überfall eines Dämonen auf das ehemalige Zuhause von Rin und Yukio, ehe das Finale der Staffel eingeläutet wird. Yukio trifft auf einen geheimnisvollen Mann, der eine Maske trägt. Wie sich später herausstellt, handelt es sich dabei um Rins und Yukios Opa. Dieser mysteriöse Mann namens Ernst Frederik Egin scheint allerdings nicht nur das Wohlergehen von Rin und Yukio im Sinn zu haben. Er will die Welt der Dämonen für immer auslöschen und geht dabei zu weit: Egin öffnet mit Rins Blut eine Pforte zu Gehenna (Welt der Dämonen), doch es läuft nicht alles nach Plan. Wird es Rin und Yukio gelingen, die Welt vor dem Dämonenpack zu retten?

Bild und Ton

Den Anfang macht die Optik. Wie auch bei den Vorgängerboxen stammt die Animation vom Studio A-1 Pictures, das unter anderem für Welcome to the Space Show, Fairy Tail, Black Butler I + II und Sword Art Online bekannt ist. Das Studio leistete auch bei der finalen Box ganze Arbeit, aber mit der Mangavorlage hat das nicht mal mehr im Entferntesten etwas zu tun. Mit satten Farben und einem ähnlichen Zeichenstil wie im Manga holt A-1 Pictures in Sachen Optik meiner Meinung nach wieder das Maximum heraus. Tontechnisch hätte ich mich zwar über eine 5.1-Tonspur gefreut, aber dennoch leistet sich die Dolby-Digital-2.0-Tonspur keine Patzer. Besonders möchten wir die gelungene Synchronisation erwähnen.

Extras und Verpackung

Dürfen wir uns dieses Mal wieder über digitale Extras freuen? Ja, neben den bereits bekannten Tarot- und Postkarten erwarten euch ganze zehn Mini-Episoden in der Bonusrubrik.

Weiters werdet ihr, wie auch bei den restlichen Boxen, vom hässlichen FSK-Logo am Cover verschont – dieses befindet sich nämlich schlauerweise nicht auf dem Pappkarton-Cover, sondern auf dem inneren Schuber sowie der Verpackungsfolie.

Zusammenfassung

Die finale Box ist für mich als Kenner des Mangas doch eine Enttäuschung, da sich die Serie komplett von der Vorlage von Kazue Kato entfernt. Zwar ist die Story ganz okay, aber die Fans des Mangas hätten wohl lieber die Geschichte mit dem unreinen König erlebt. In Sachen Optik und Sound hat sich im Vergleich zu den vorherigen Boxen nichts verändert, und neben den Tarot- und Postkarten dürft ihr euch auf zehn Mini-Episoden freuen. Die Story weicht zwar vom Original ab, dennoch ist sie spannend und würdig beendet.

PS: Mit diesem Ende besteht auch die Möglichkeit, noch eine zweite Staffel anzuhängen und storytechnisch vielleicht wieder auf den Erfolgszug des Mangas aufzuspringen.

Written by: greenrednaruto

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