Atlas Reactor: Hands-On mit dem Taktik-Mix aus XCOM und Overwatch

Entwickler Trion Worlds hat uns Anfang Juli nach London eingeladen um ihr neuestes Projekt: Atlas Reactor, anzuspielen. Was wir bisher alles zu dem Titel in Erfahrung bringen konnten und wie uns das Gameplay bisher zusagt, könnt ihr hier in unserem Hands-On Bericht nachlesen.

Konkurrenz für Overwatch und co.?

Nach einer kurzen Einschulung durch die Entwickler, konnten wir bereits ein komplettes Match spielen. Wo Atlas Reactor sofort überzeugt, ist dass gelungene Charakter Design. Die diversen Charakteren sind ähnlich sympathisch aufgestellt wie in Overwatch oder auch Battleborn und bieten sehr viel Vielfalt von kleinen süßen Maskottchen als auch brachialen Tanks. Wir konnten zwar nicht das gesamte Line-Up durchtesten, aber im Match sind uns dann doch einige Unterschiede zwischen den einzelnen Figuren aufgefallen. Über Fallen setzende Schützen bis hin zu sehr taktischen Support-Charakteren, bietet Atlas Reactor eigentlich alles was man aus dem Genre gewohnt ist.

Atlas Reactor CK

Turn Based Gameplay und der Singleplayer im Detail

In Sachen Gameplay gehen die Entwickler auch einen etwas eigenen Weg. Nachdem Trion bisher eher an MMORPG’s wie Rift gearbeitet hat, ist der Wechsel auf kleine Battle Arenen doch eine etwas eigene Herausforderung. Atlas Reactor setzt 2 Teams auf eine Karte und lässt sie ähnlich wie in XCOM taktische Züge nach und nach planen. Sobald alle eure Team-Mitglieder ihre Fähigkeiten und Bewegungen gesetzt haben, seht ihr, welche Züge eure Gegner gewählt haben und wie sich das ganze auf eure Entscheidungen auswirken wird. Das Team, welches als erstes 5 Kills oder die meisten Kills nach 19 Kills hat, gewinnt das Match.

Atlas-Reactor-Shot-01

Die aktuelle Version von Atlas Reactor bietet 4 Maps und hat auch einige Level-Eigenheiten zu bieten, wie Fallen und Power-Ups. Aktuell arbeiten die Entwickler noch an der Balance des Spiels und vor allem, wie lange man seine Gegner sieht und die Feinheiten im Gameplay selbst. Trion testet auch ein interessantes Modell, wenn es um den Verkauf des Spiels geht. Atlas Reactor soll noch 2016 erscheinen und wird zwar als Free-to-play Titel erscheinen mit 6 Charakteren zum austesten, kann aber genauso einfach gekauft werden und ihr habt das komplette Spiel zur Verfügung. Dadurch fällt der bisherige Pay-to-win oder „grinden bis zum umfallen“ Aspekt weg. Es soll laut Trion die Spieler motivieren den Titel einmal auszuprobieren, bevor man zuschlägt.

Neben den reinen Multiplayer und Competitive Part, wird Atlas Reactor auch eine Singleplay-Komponente beinhalten. Das ganze nennt sich Seasons und soll euch mit Quests und neuen Story Einblicken über einige Zeit motivieren. Viele Details zum genauen Ablauf von Seasons haben wir leider nicht, aber es soll in einzelnen Parts nach und nach spielbar sein. Zusätzlich wird das Spiel auch einen Custom Game Mode enthalten, der immer weiter ausgebaut werden soll und euch die Möglichkeit bietet, eigene Settings für die einzelnen Matches zu setzen. Egal ob ihr mit Bots spielen wollt oder einfach nur die Match-Regeln auf eure Bedürfnisse anpassen wollt. Wir sind gespannt wie das ganze in der finalen Version aussehen wird, aber bisher zeigt sich Atlas Reactor sehr vielversprechend und könnte sowohl XCOM Fans überzeugen als auch alle, für die taktische Multiplayer Spiele noch Neuland sind.

Wenn ihr euch selbst von Atlas Reactor überzeugen wollt, könnt ihr euch hier für die diversen Free Events anmelden.

Written by: Gabriel Bogdan

Redaktionsleiter/Vernichter von Cornflakes und Vollzeit Gamer

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